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 PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin

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Delilah

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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Do 05 März 2015, 19:55

//Klingt toll ^^ Würde ich auch gerne machen xD Ich mach eben einen Gamerabend alleine xD //

Ty

Sie schien erst nicht ganz zu wissen was ich mit `es´ meinte, aber dann schien ihr doch zu dämmern das es der Kuss war denn ich meinte. Sie wirkte erschrocken und aus ihrem Mund sprudelten die Worte, vor denen ich am meisten Angst hatte. Sie sagte wie seinen Beste Freunde, das wir uns nicht küssen durften, sagte das sie sich nicht wünschen durfte das ich sie küsse...Ich blickte zu Boden, das war genau das was ich nicht hören wollte..was ich nicht hören konnte. Ja, ich wusste das wir so etwas nicht tun durften...verdammt wir waren Beste Freunde...Warte! Sie wünschte es sich...sie wollte von mir geküsst werden?! Ich blickte bei dieser Erkenntnis wieder auf und sah sie verwirrt, geschockt und überfordert an. Aber sie sprach weiter, meinte das unsere Eltern einander und des Jeweils anderen Kinder hasste...auch das wusste ich. Ich wusste zwar nicht wer diese Fehde begonnen hatte, und wie lange sie schon ging aber unsere Eltern hatten schon etwas gegeneinander seit ich denken konnte. Sie redete weiter, sie sagte wenn wir zusammen wären würde es dennoch nicht funktionieren.... sagte das sie es schaffen würde ihre Gefühle zu unterdrücken...Ich wusste es aber besser, sie fraß schon zu viele Gefühle in sich hinein...diese würden sie zerbrechen lassen...Und selbst wenn sie es konnte, würde ich es nicht können. Mir war bewusste das sie mir hier gerade ihre Gefühle gestand, und eigentlich war ich darüber glücklich...aber die Negativen Dinge und die Erkenntnis das wie nie zusammen seien konnten waren so unglaublich erschreckend...Ich musste Schlucken und spürte einen Stich im Herzen... Sie meinte ich sei zu gut für sie und das sie mich nicht verdient hätte..das war völliger Schwachsinn, wenn überhaupt war sie zu gut für mich und ich hatte sie nicht verdient. Was hatte ich schon zu bieten? Sehr schlimme Noten, eine kaputte Familie und unerlaubte Autorennen...das war gar nichts..ich hatte nichts zu bieten was ein Mädchen wie Wendy auch nur im Geringsten anziehen würde. Es kribbelte in meinen Fingern und ich wollte nichts anderes als ihr Gesicht in meine Hände zu nehmen, ihr die Tränen von den Wangen zu wischen und sie in den Arm zu nehmen. Ihr Schluchzen zerbrach mir fast das Herz, es schnürte mir die Kehle zu... Ich atmete tief ein und kam zu ihr, ehe ich mich auf ihre Bettkante setzte. "Okay...", sagte ich und holte nochmal tief Luft. ich spürte das sich in meinen Augen Tränen sammelte, blinzelte sie aber schnell weg. "Erstens, bin ich nicht zu gut für dich.", sagte ich. "Wendy, wenn überhaupt bist du zu gut für mich. Ich habe dich nicht verdient...", flüsterte ich schon fast. "Aber du hast recht..unsere Eltern..und unsere Freundschaft...das lässt sich mit einer Beziehung nicht vereinbaren...", meinte ich. Ich schluckte wieder und fuhr mir frustriert durchs Haar. "Wendy...friss das nicht in dich rein...das...", ich musste den Satz abbrechen. "Mach es bitte einfach nicht", sagte ich leiser als gewollt. Meine Kehle schnürte sich mir wieder zu. "Ich...kann das nicht", sagte ich. "Ich kann nicht so tun als würde ich dich genau in diesem Moment nicht am liebsten in meine Arme zu ziehen und dich küssen wollen...ich werde es auch nie können", sagte ich. Ich atmete nochmal durch, diese Worte fielen mir ungemein schwer... "Aber du hast recht, wir sind - wie gesagt - Beste Freunde, und die küssen sich nicht...", meinte ich. "Und ich will dich nicht verlieren...aber vielleicht würde uns Abstand gut tuen..", ich brachte es kaum über mich diese Worte auszusprechen. "Ich will das du Glücklich bist und nicht das du daran zerbrichst das ich in deinem Leben bin...", sagte ich. Ich wusste das ich sie nicht verlieren wollte, aber genauso wusste ich das ich nicht gut für sie war. Das sie besser dran wäre wenn sie einen Netten Jungen kennenlernen würde der nett, intelligent und zuvorkommend ist...wenn sie mich einfach vergisst. Es war feige, das wusste ich, aber es schien mir die einzige Lösung...Natürlich könnten wir auch einfach so tun als hätten wir keine Problem und so weiter machen wie gehabt...aber wem würde das etwas bringen? Niemandem...
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Do 05 März 2015, 20:19

// Tut mir Leid, Soulweeper, dass ich dich wieder mal auslasse - aber ich glaube, du verstehst es ^^
Und ja, das geht natürlich auch - alleine einen Gameabend machen ^^ Ich schau' mir jetzt 'Saphirblau' an *___*

Wendy
Weil meine Augen in Tränen schwammen, konnte ich nicht sehen, wie Ty auf meine Worte reagierte. Ich konnte seinen Gesichtsausdruck nicht deuten, und auch seine Augen konnten mir nicht verraten, was in ihm vorging. Bloss der Klang seiner Stimme liess mich erahnen, was er fühlte. Seine tiefe, angenehme und so vertraute Stimme. Ich wusste nicht, wie oft er mich mit dieser Stimme hatte beruhigen können. Egal, in welcher Situation, ob ich jetzt vor etwas Angst hatte oder ob ich nervös war oder was auch immer. Immer hatte Ty es geschafft, mich zu beruhigen, mit seiner Stimme... und seinem Blick. Nachdem er zum Bett herübergekommen und sich auf die Kante gesetzt hatte, hatte ich den Blick gehoben. Ich konnte seine Gestalt nur verschwommen sehen, aber das reichte. Tys 'okay' klang, als sei er nervös - immer noch. Oder schon wieder? Ich hörte, dass er tief Luft holte, dann begann er zu sprechen. Erstens sei er nicht zu gut für mich. Ich wollte ihm widersprechen, doch ich hielt mich zurück. Immerhin hatte er mich auch aussprechen lassen. Da war es nur fair, wenn er das auch konnte. Er nannte mich bei meinem Namen und betonte, wenn überhaupt, dann sei ich zu gut für ihn. Er habe mich nicht verdient. Seine Stimme war fast ein Flüstern, dennoch konnte ich seine Worte deutlich verstehen. Das hoffnungsvolle Pochen meines Herzens nahm zu. Aber ich ahnte, dass es nicht gut herauskommen würde... Ich hätte Recht, gab Ty nun zu. Er nannte unsere Eltern und unsere Freundschaft und fügte hinzu, das lasse sich mit einer Beziehung nicht vereinbaren. Ich beobachtete, wie er sich durchs Haar fuhr, bevor er weitersprach. Wiederum nannte er mich 'Wendy' und bat mich, das nicht in mich hineinzufressen. Er sprach nicht weiter. Er bat mich, es einfach nicht zu machen. Nun klang seine Stimme wirklich leise. Er könne das nicht, begann er nun. Er könne nicht so tun, als würde er mich genau in diesem Moment nicht am liebsten in seine Arme ziehen und mich küssen wollen. Und er werde es auch nie können. Mein Atem stockte. Hatte er das eben wirklich gesagt? Hatte er genau das ausgesprochen, von dem ich mir so sehr wünschte, dass er es tun würde? Oh Gott. Aber leider sprach Ty weiter. Was hätte ich dafür gegeben, hätte er einfach getan, was er - was wir - uns wünschten. Doch er begann wieder zu reden. Ich hätte Recht, meinte er wieder, wir seien beste Freunde, und die küssten sich nicht. Und er wolle mich nicht verlieren. Aber vielleicht würde uns ein wenig Abstand gut tun. Neue Tränen stiegen bei seinen Worten in meine Augen - ich konnte es einfach nicht verhindern. Ty erklärte, dass er wolle, dass ich glücklich sei, und nicht, dass ich daran zerbreche, dass er in meinem Leben sei. Oh Gott! Wie konnte er nur im Entferntesten so etwas denken?! Ich schluchzte wieder auf, als ich begriff, dass Ty es ernst meinte. Ich musste mich heftig zusammenreissen, um nicht über das Bett zu krabbeln und ihn in den Arm zu nehmen. Ich ertrug es nicht, ihn so zu sehen. Wenn meine Augen nicht in Tränen geschwommen hätten, hätte mir der Anblick der Tränen in seinen Augen das Herz nicht nur zerrissen, sondern zerfetzt. "Oh Gott, Ty", murmelte ich. "I... Ich möchte dich doch auch nicht verlieren. Unter keinen Umständen. Hörst du? Du bist - neben Jo - der wichtigste Mensch in meinem Leben, und ich will und ich kann dich nicht verlieren." Die ganze Zeit über wurden meine Worte immer wieder von Schluchzern unterbrochen. Meine Stimme brach. "U... Und ich werde nicht zerbrechen, weil du in meinem Leben bist. Ich würde daran zerbrechen, wenn du nicht mehr da wärst. O... Ohne dich..." Ich holte tief Luft. Trotzdem, ich konnte nicht aufhören zu schluchzen. Mein Atem stockte. "O... Ohne dich könnte ich niemals glücklich werden. Nie..." Mein Wunsch, meine Arme um Ty zu schlingen, wurde fast überwältigend. Ich unterdrückte ihn - wohlwissend, dass es uns beiden nicht gut tun würde. Aber wie konnte man sich etwas, das einem nicht gut tat, so sehr wünschen? So sehr wünschen, dass es wehtat? Ich blinzelte ein paar Tränen weg und suchte Tys Blick. Seine grün-braunen Augen waren so wunderschön - und so traurig. Der Schmerz zerriss mir das Herz. Ich schluchzte wieder auf. "Ty, bitte, verlass' mich nicht", flüsterte ich. "Bitte", fügte ich, noch leiser, hinzu.
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Delilah

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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Do 05 März 2015, 20:49

//Den hab ich mir am Montag angesehen Smile //

Ich wartete auf ihre Reaktion, und diese war so wie ich sie mir in etwa Vorgestellt hatte. Sie sagte, sie wollte mich nicht verlieren. Ich sei neben Jo der wichtigste Mensch in ihrem Leben...und sie würde nicht daran zerbrechen das ich in ihrem Leben bin sonder daran wenn ich nicht mehr in ihrem Leben wäre. Sie sagte sie könnte ohne mich niemals Glücklich werden...bat mich sie nicht zu verlassen...flehte mich förmlich an. Ich schluckte. Klar waren diese Worte - diese ernsten...dekomprimierenden Worte - auch schön aber ich wusste das wir beide es nicht schaffen würden wenn der andere immer in der Nähe ist...wenn wir uns immer verstellen müssten. Ich spürte wieder diesen Schmerzhaften Stich im Herzen...verdammt! Es tat verdammt weh auch nur an die Vorstellung zu denken sie nicht zusehen..ihr nicht nahe sein zu dürfen. Ich stand auf und fuhr mir verzweifelt durchs Haar.Ich konnte nicht für meine Gefühle..dagegen konnte man einfach nichts machen. Ich ging ums Bett herum und war nun auf der Seite, von der aus ich ihr am nähsten war als ich mich wieder auf ihr Bett setzte. "Wie soll das funktionieren?", fragte ich. "Ich werde dich immer in meiner Nähe haben wollen...werde dich immer in meinen Armen halten wollen... werde dich immer Küssen wollen", flüsterte ich. "Ich will dich nicht verlassen", meinte ich. "Glaub mir, das wäre die Hölle für mich...aber wie soll es sonst funktionieren?", fragte ich wieder verzweifelt und vergrub mein Gesicht in den Händen. Das war alles so...ungerecht...
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Fr 06 März 2015, 16:18

//War ja abgemacht, dass ihr beide auch nur zu zweit schreiben dürft/könnt/solltet/wieauchimmer. Jo ist ja schließlich nur Nebenrolle und ich weiß eh nicht mehr, was ich noch mit ihr machen soll.

Juno
Genervt warf ich die Fernbedienung in die hinterste Ecke des Sofas. Warum kam im Fernsehen nie etwas gutes? Zumindest nie, wenn man die Zeit dazu hatte, sich etwas anzusehen. Das war fast wie ein Fluch. Ein Fluch, den ich im Moment mehr hasste, als ich es sonst tat. Ich nahm mein Handy in die Hand und sah auf die Uhr. Eigentlich hatte ich gerade vor gehabt, mich zum Sportplatz, der einen Block weiter weg war, zu begeben. Doch das sollte ich wohl bleiben lassen. Meine Mutter und mein Vater kamen bald nach Hause. Dann musste ich kochen. Dass meine Mutter das nicht machen wollte, konnte ich einerseits schon verstehen. Andererseits eben nicht. Natürlich war sie von der Arbeit erschöpft und wollte danach eigentlich nur noch die Füße hochlegen. Aber war es meine Aufgabe, zu kochen? Sowieso, nachdem ich nicht die beste Köchin war. Wenn ich etwas kochen musste, dann waren es meistens einfache Dinge, bei denen man nicht viel falsch machen konnte. Und an solchen Tagen wie heute hasste ich es. Es war nichts mehr im Kühlschrank, das man benutzen konnte, um ein ordentliches Gericht zu kochen. Ich musste also warten, bis meine Mutter mit den Einkäufen kam. Und dann musste ich spontan herausfinden, was ich daraus machen konnte. Und das, obwohl ich nicht sonderlich kreativ war. Eigentlich überhaupt nicht. Ich beugte mich zur Fernbedienung rüber und drückte einen Knopf, um das Gerät auszuschalten. Vielleicht sollte ich mein Auto doch putzen. Zumindest den Innenraum. Außen war es mir zu kalt. Ich stand auf und ging in den Flur, wo ich mir den Staubsauger holte. Anschließend schlüpfte ich in meine Schuhe und eine Jacke, dann verließ ich das Haus wieder. Natürlich hatte ich den Schlüssel eingesteckt. Ich schloss die Tür schließlich, da ja niemand zu Hause war. Und eine offene Haustüre war wohl das dümmste, was man in dieser Gegend tun konnte. Obwohl wir nicht so viele Probleme mit der Kriminalität hatten, wie andere Viertel in Detroit. Und darüber war ich wirklich froh. Ich schloss meinen Wagen auf und suchte anschließend den Mehrfachstecker, den ich irgendwo in dem Carport versteckt hatte. Ich hatte ja schließlich ein wenig vorgeplant. Als ich ihn gefunden hatte, steckte ich den Staubsauger ein und begann den Fußraum auf der Fahrerseite zu saugen.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Fr 06 März 2015, 16:43

// Okay ^^

Wendy
Neue Tränen waren in meine Augen gestiegen und liefen nun an meinen Wangen herunter. Tys Gesicht verschwamm erneut, doch weil es so leise war im Haus, konnte ich sein Schlucken hören. Es wirkte so, als müsse nicht nur ich mich sehr zusammenreissen. Oh Gott. Warum? Warum mussten wir das alles durchmachen? Es war sogar so weit gekommen, dass ich Ty gebeten hatte, mich nicht zu verlassen. Dabei wusste ich doch, dass er das niemals tun würde. Jedenfalls bis jetzt. Unsicher und voller Angst blickte ich zu meinem besten Freund. Mein Atem blieb stehen, als er aufstand. Doch dann raufte er sich die Haare und lief er um das Bett herum. Er setzte sich auf die andere Seite - näher zu mir. Erleichtert stiess ich den Atem aus. Ich hatte schon gefürchtet, er wolle diesem Gefühlschaos entkommen und würde einfach gehen. Aber das hatte er nicht getan. Jetzt, wo er näher bei mir war, konnte ich noch weniger klar denken als vorher schon. Und das Bedürfnis, mich in seine Arme zu werfen und mich küssen zu lassen, wurde unendlich gross. Es gelang mir fast nicht mehr, dieses Bedürfnis zu unterdrücken. Gerade noch so schaffte ich es, sitzen zu bleiben und mich nicht zu bewegen. Wäre ich auch nur einen Millimeter näher an Ty herangerückt, wäre es vorbei gewesen, das spürte ich. Ty fragte nun, wie das funktionieren solle. Er werde mich immer in seiner Nähe haben wollen. Er werde mich immer in seinen Armen halten wollen. Er werde mich immer küssen wollen. Obwohl seine Worte nur geflüstert waren, ging mein Herz auf. Dieses wunderbare, glückliche Gefühl breitete sich in meinem ganzen Körper aus, wie vorher, als er mich geküsst hatte. Ich beruhigte mich etwas, und mein Schluchzen ebbte für kurze Zeit ab. Das alles hätte so schön sein können - wenn Ty nicht weitergesprochen hätte. Er wolle mich nicht verlassen, betonte er. Ich sackte etwas in mir zusammen, so erleichtert war ich. Also hatte ich mit meiner Einschätzung nicht falsch gelegen. Er würde mich nicht alleine lassen. Nicht jetzt und auch generell nicht. Ich solle ihm glauben, meinte er, das wäre die Hölle für ihn. Ich schluckte. Ja. Auch für mich wäre es die Hölle, von Ty verlassen zu werden - oder ihn zu verlassen. Das könnte ich niemals übers Herz bringen. Dazu war er mir viel zu wichtig. Dann fragte mein bester Freund jedoch wieder, wie es sonst funktionieren solle. Seine Stimme klang dabei so verzweifelt, dass es mir das Herz zerriss. Und als er sein Gesicht dann auch noch in den Händen vergrub, hielt ich es einfach nicht mehr aus. Ich stiess das Kissen von meinem Schoss, das ich bis jetzt dort festgehalten hatte. Danach schlug ich die Decke zur Seite und zog meine Beine darunter hervor. Ich verlor keine Zeit mehr, sondern überwand die kleine Distanz, die zwischen uns lag. Als mir sein vertrauter Geruch in die Nase stieg, wusste ich auf einmal nicht mehr, was ich hatte sagen oder tun wollen. Doch beim Anblick von Tys zusammengesunkener Gestalt überkam mich die Erinnerung wieder. Ich schluchzte auf, als der Schmerz in meinem Herz überwältigend wurde. Ich kam mit alledem nicht zurecht. Und Ty ebenso wenig. Aber ich musste jetzt für Ty da sein. Mich selbst stellte ich in den Hintergrund - mein bester Freund war jetzt wichtiger. Obwohl ich genau wusste, dass es falsch war, streckte ich die Hand nach ihm aus. Ich schlang einen Arm um seinen Rücken, meine andere Hand vergrub ich in seinem Haar. Sanft zog ich ihn an mich. Mein Kopf kam an seiner Schulter zu liegen. "Ich weiss auch nicht, wie es funktionieren soll", murmelte ich an seiner Brust. "A... Aber es muss doch eine Lösung geben. Eine, bei der wir weiterhin zusammen sein können. I... Ich kann nicht ohne dich leben, Ty", flüsterte ich. Ich musste wieder schluchzen, und neue Tränen verschleierten meinen Blick. Weinend schloss ich die Augen.


Zuletzt von Admin am Sa 07 März 2015, 14:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Fr 06 März 2015, 17:53

Ty

Ich wusste nicht wie lange ich so gesessen war bis ich hörte das Wendy ihre Decke weg stieß und ihre Arme um meinen Körper legte, eine Hand vergrub sie in meinem Haar und ihr Kopf kam an meiner Schulter zum liegen. Ich konnte nicht anders als meine Arme um ihren Körper zu schlingen und sie eng an mich zu ziehen...zu schön war das Gefühl sie in meinen Armen zu halten...zu vertraut war ich duft... Was machte ich denn da?! So würden meine Gefühle für doch nur immer größer werden...aber ich konnte nicht anders. Sie sagte sie wisse auch nicht wie es funktionieren solle und das es aber eine Lösung geben müsse bei der wir weiterhin zusammen sein konnten. Sie sagte sie könne nicht ohne mich leben... Es waren schöne und zu gleich erschreckende Worte... Sie zeigten wie viel Kontrolle der jeweils andere von uns beiden über den anderen hatte. Ich hörte wieder ihr schluchzen und sehnte mich in diesem Moment nach ihrem Lächeln..nach dem Klang ihres kicherns... Ich würde sie immer so nahe haben wollen..ich könnte die Distanz zwischen uns nie im Leben wahren..Ich würde sie bei jeder Gelegenheit in meine Nähe locken, auch wenn ich dazu eine List anwenden werden müsse... Ich spürte wie meine Augen wieder feucht wurden und schloss sie, um zu verhindern das ich wirklich noch zu weinen beginnen würde. "Ich kann nicht ohne dich...aber ich kann dir auch nicht fern bleiben...ich ertrage es nicht wenn ich dich zwar weiter sehen kann, dich aber nicht in meiner unmittelbaren nähe wissen kann...", flüsterte ich. "Aber ich kann es versuchen...", meinte ich dann. "Für dich, Wendy, würde ich alles tun", hauchte ich und gab ihr einen Kuss auf ihr Haar. Das musste genügen...weiter durfte ich nicht gehen...auch wenn ich es gerne wollte...
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Sa 07 März 2015, 15:10

Wendy
Kaum lagen meine Arme um seinen Oberkörper, spürte ich, wie Ty seine Arme um mich schlang. Er zog mich an sich, so eng, dass mir schlagartig wärmer wurde. Ich spürte, wie sich seine Brust unter meinem Kopf bei jedem Atemzug hob und senkte. Sein vertrauter, sauberer Geruch stieg mir in die Nase und vernebelte meine Sinne. Und dieses wunderbare Gefühl von Geborgenheit breitete sich wieder in mir aus. Ty war hier und hielt mich in seinen Armen - und alles war in Ordnung. Hier, bei ihm, konnte mir nichts passieren. Ich entspannte mich etwas, konnte jedoch nicht aufhören zu weinen. Wie gerne hätte ich das Gefühl seiner starken Arme um mich genossen, hätte seine Nähe genossen... Aber das war uns nicht gestattet. Nicht so. Und das wussten wir beide. Dennoch, ich wollte mich nicht aus Tys Armen lösen, und auch er liess mich nicht los. Ich fürchtete, dass wir uns gar nicht mehr loslassen könnten. Im Moment war es mir aber egal. Alles war mir egal - ausser Ty. Ich drückte meine tränennasse Wange an seine Brust und hielt die Augen weiterhin geschlossen, während ich diesen Moment in mich einsog und versuchte, ihn festzuhalten. Später würde ich mich daran erinnern wollen, wie es gewesen war, von Ty festgehalten zu werden. In meiner Brust wurde es eng. Später. Später würde er vielleicht nicht mehr da sein. Beim Gedanken daran, dass mein bester Freund vielleicht aus meinem Leben verschwinden könnte, konnte ich für ein paar Momente nicht mehr atmen. Ich fürchtete schon zu ersticken, als Ty auf einmal zu sprechen begann. Er meinte, er könne nicht ohne mich - aber er könne mir auch nicht fernbleiben. Er ertrage es nicht, wenn er mich zwar weiter sehen, mich aber nicht in seiner unmittelbaren Nähe wissen könne. Seine Worte waren nur geflüstert, und dennoch kam es mir vor, als hätte er sie laut und deutlich ausgesprochen. Mein Herz ging auf, während es in meiner Kehle gleichzeitig immer enger und enger wurde. Meine Gefühle waren zwiegespalten, denn ich wusste, dass wir nicht solche Gefühle füreinander haben durften. Andererseits liessen mich seine Worte im siebten Himmel schweben... Aber er könne es versuchen, fuhr er fort. Sein nächster Satz war nicht mehr geflüstert, sondern nur noch gehaucht. Dennoch verstand ich jedes einzelne Wort. Für mich, meinte er und nannte mich bei meinem Namen, würde er alles tun. Ich bekam keine Luft mehr. Die Wahrheit, die hinter seinen Worten steckte, war überwältigend. Meine Kehle wurde zugeschnürt, und wiederum hatte ich das Gefühl zu ersticken. Beinahe verpasste ich das Gefühl von Tys Lippen auf meinem Haar. Aber nur beinahe. Oh Gott. Bewegungsunfähig sass ich da in Tys Umarmung, während ich versuchte, wieder irgendwie Luft zu bekommen. Meine Arme sanken herunter, doch ich kippte weder nach vorne noch nach hinten noch zur Seite, weil mein bester Freund mich noch immer festhielt. Um mich herum drehte sich alles. Schwindel überfiel mich. Er würde alles für mich tun. Alles. Endlich konnte ich wieder Luft holen, doch das Atmen verwandelte sich in ein Schluchzen. Ich begann am ganzen Körper zu zittern, und die Tränen rannen mir in Sturzbächen über die Wangen. Ich vergrub mein Gesicht an Tys Brust und schlang die Arme wieder um ihn. Ich musste mich irgendwie festhalten. Sonst würde ich fallen. Oh Gott. Ich wusste nicht, wie lange ich so da sass und nichts anderes tun konnte, als hemmungslos zu weinen. Doch mit der Zeit verebbten meine Schluchzer, die Tränen trockneten auf meinen Wangen und ich konnte wieder etwas normaler atmen. Ich zitterte noch immer etwas, jedoch nicht mehr so stark wie vorher, als mir nun dieser Gedanke kam. Dieser Gedanke, der mein Herz vor Hoffnung schneller schlagen liess. Er würde alles für mich tun. Ganz langsam hob ich mein Gesicht von Tys Brust. Ich schlug die Augen auf und lehnte mich in seinen Armen etwas nach hinten, so dass ich ihm in die Augen sehen konnte. Diese wunderschönen, so vertrauten und dennoch so faszinierenden Augen. Ich musste schlucken, konnte meinen Blick jedoch nicht von den Augen meines besten Freundes abwenden. "U... Und wenn ich dich darum bitten würde, d... dass..." Ich machte eine kurze Pause. Dann hatte ich neuen Mut gefasst und konnte die Worte, die mir so sehr am Herzen lagen, endlich aussprechen. "Wenn ich dich darum bitten würde, dass wir es miteinander versuchen? Gegen alle Vernunft?" Jetzt, wo ich die Worte ausgesprochen hatte, keimte neue Hoffnung in mir auf - und liess meine Augen strahlen. "Würdest du auch das für mich tun?", fragte ich ihn flüsternd. Wiederum blieb mir der Atem weg, während ich auf seine Antwort wartete. Voller Hoffnung sah ich ihn an.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Sa 07 März 2015, 15:25

Ty
Ich ließ sie weinen und hielt sie weiter fest. Es war gut für sie mal alles raus zu lassen was sie sonst immer in sich hinein fraß, danach könnte es ihr besser gehen..oder es ihr leichter fallen los zu lassen. Ich hielt sie einfach weiter fest und versuchte ihr zu vermitteln das es okay war, das wir das schon hinbekommen würden auch wenn ich selbst leichte zweifel hatte. Ihr schluchzen verbete langsam und das Zittern, das ihren Köper hatte erschüttert, wurde langsam immer weniger. Sie lehnte sich in meinen Armen etwas zurück und blickte mich an, da ich meine Augen in der Zwischenzeit wieder geöffnet hatte konnte ich ihren Blick erwidern. Dieses Funkeln in den Augen war wieder da...ihr ganz persönliches und unverwechselbares Funkeln...das Funkeln das ich immer sehen wollte wenn ich sie anblickte.... Ich konnte nicht beschreiben wie sehr mein Herz zu klopfen begann als ich es in ihren Augen sah. Sie fragte ob ich es mit ihr versuchen würde, gegen alle Vernunft, wenn Sie mich bitten würde. Ich konnte erst nicht antworten, die Hoffnung die plötzlich in ihren Blick trat brachte auch mich dazu zu hoffen... So viel machte hatte sie über mich... Ich hatte gesagt das ich alles für sie tun würde, und das meinte ich auch so. Als Antwort schloss ich also die Augen, zog sie an mich und legte meine Lippen auf ihre. "Alles was du willst", hauchte ich als ich mich von ihr löste.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Sa 07 März 2015, 16:11

Wendy
Erst sagte Ty überhaupt nichts. Es war schrecklich, auf seine Antwort warten zu müssen. Ich fühlte mich, als sei ich unter Wasser und bekäme keine Luft. Meine Lungen protestierten. Mein Herz schlug rasend schnell, wurde aber mit jedem Pochen langsamer. Alles in mir schrie, aufzutauchen und so viel Luft einzusaugen, bis meine Lungenflügel barsten. Doch ich konnte nicht. Ich konnte mich nicht vom Grund abstossen und die Wasseroberfläche durchbrechen. Ich war hier unten gefangen, dazu verdammt zu warten. Es war schlimmer als die Tatsache, sterben zu müssen. Ich durchlitt Höllenqualen. Und gleichzeitig keimte da dieses winzige Pflänzchen in meinem Herzen. Das Pflänzchen, das hoffte, von dem allen erlöst zu werden. Wie gebannt sah ich in Tys wunderschöne Augen und hoffte, er würde endlich etwas sagen. Doch das tat er nicht. Meine Kehle schnürte sich wieder zu. Hatte ich mich geirrt, als ich die Wahrheit in seinen Worten zu erkennen glaubte? Hatte er es nicht so ernst gemeint, wie es herübergekommen war? Er hatte gesagt, er würde alles für mich tun. Aber war er auch bereit, wirklich alles für mich zu tun? Und das noch, obwohl es so viele Gründe gab, die dagegen sprachen? Es gab nur einen Grund, der dafür sprach - und das war die Liebe, die mein Herz zum Blühen brachte. Mühsam hielt ich meine Gefühle zurück. Ich musste warten, bis Ty seine Entscheidung traf. Ich durfte ihn nicht beeinflussen. Ich wollte nicht, dass er seine Worte später bereute. Nein. Es musste seine Entscheidung alleine fällen. Und auch wenn es mir das Herz brechen würde - es wäre die Wahrheit. Egal, was herauskam, es wäre die Wahrheit. Obwohl wahrscheinlich nur ein paar Sekunden vergangen waren, fühlte es sich für mich an wie eine Ewigkeit. Hatte Ty mich nicht verstanden? Oder warum antwortete er mir nicht? Fürchtete er, mir wehtun zu müssen, wenn er mir gestand, dass er nicht bereit war, so viel für mich zu riskieren? Mein Herz zog sich immer mehr zusammen, bis es so winzig war, dass es wehtat. In diesem Augenblick dachte ich, dass es vielleicht besser war zu sterben, als noch länger warten zu müssen. Und dann war dieser Augenblick vorbei, denn Ty reagierte endlich. Er schloss seine Augen, das wunderbare Grün-Braun verschwand unter seinen Lidern. Ich wollte ihn gerade fragen, was er denn nun antwortete, als ich spürte, wie er mich näher an sich heranzog. Überrascht liess ich es geschehen. Und dann trafen unsere Lippen aufeinander. Meine Augen schlossen sich automatisch. Tys warme, weiche Lippen fühlten sich so unglaublich gut auf meinen an. Die Wärme in meiner Bauchgegend war wieder da, mir wurde schwindelig und ich konnte nicht mehr denken. Und je länger der Kuss dauerte, desto grösser wurde das Pfänzchen in meinem Herzen, bis es schliesslich in einer ganzen Pracht erblühte. Ich wurde von Glück und Freude und Liebe überschwemmt, und ich war davon überzeugt, mich noch niemals so lebendig, so wunderbar gefühlt zu haben wie in diesem Moment. Als Ty sich von mir löste, befand ich mich noch immer in diesem Freudentaumel und konnte nur schwer atmen. Seine Lippen öffneten sich und gaben vier gehauchte, wunderschöne Worte von sich: 'alles, was du willst'. Als ich begriff, was er gesagt hatte, schenkte ich Ty das wunderschönste Lächeln, das ich ihm nur schenken konnte. Und es war auch gar nicht schwer zu lächeln. In diesem Moment hätte ich die ganze Welt umarmen können. Meine Augen strahlten vor Glück und vor Liebe. Ich hob meine Arme, um sie um Tys Hals zu schlingen. "Dann küss' mich nochmal", bat ich ihn, wobei mein Lächeln kurz zu einem Grinsen wurde. Oh ja. Nichts, wirklich nichts wollte ich in diesem Moment mehr, als nochmals von Ty geküsst zu werden.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Sa 07 März 2015, 16:22

Ty
Da war es, das schönste lächeln der Welt...das Lächeln das mich immer aufheitern konnte, das Lächeln das ich am liebsten immer sehen wollte wenn ich sie an sah...das Lächeln das so viel mehr ist als ein einfaches Lächeln. Und dazu kam dieses Funkeln in ihren Augen, das Funkeln was zuvor nur ein schwaches kaum wahrnehmbares war erleuchtete jetzt wie ein Feuerwerk in ihren Augen. Mein Herz raste und ein wohliger schauer fuhr über meinen ganzen Körper...die Reaktion die nur sie bei mir hervorrufen konnte... Sie hob ihre Arme und schlang sie um meinen Hals, ihr lächeln wurde kurz zu einem Grinsen und sie bat mich sie zu küssen. Jetzt musste auch ich grinsen...Ich konnte mich nicht erinnern je so glücklich gewesen zu sein...mich je so gut und so lebendig gefühlt zu haben... "Nichts lieber als das", sagte ich und küsste sie leidenschaftlich. Ihr weichen sinnlichen Lippen auf meinen lösten in mir ein unglaubliches Glücksgefühl aus... Wie hatte ich je ohne diese Lippen zurecht kommen können? Insgeheim war ich wohl schon länger in Wendy verliebt...habe es vermutlich nur verdrängt und es in den hintersten Winkel meines Verstands geschoben...aber ich hatte mich eben so in sie verliebt wie man in den Schlaf fiel...zu erst ganz langsam und dann rasend schnell...
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Sa 07 März 2015, 16:51

Wendy
Tys erste Reaktion auf meine Bitte war ein Grinsen. Dieser Anblick riss mich von den Füssen. Natürlich hatte ich ihn schon oft grinsen gesehen. Sein Grinsen gehörte zu ihm wie seine grün-braunen Augen oder seine unglaubliche Fürsorglichkeit. Trotzdem war dieses Grinsen noch einmal anders. In diesem Moment konnte ich mich gut daran erinnern, wie er als kleiner Junge ausgesehen hatte. Und dieser Lausbub war er noch immer. Gleichzeitig strahlte Ty mit diesem Grinsen eine Freude, ja, ein Glücksgefühl aus, von dem mir ganz schwindelig wurde. Ich konnte nicht fassen, dass er diesen kostbaren Moment mit mir teilte, ihn mir schenkte. Und weil es so unfassbar war, nahm ich diesen Moment dankbar an. Ich hoffte, in Zukunft noch mehr solche Momente mit ihm zu haben. Tys wunderbar tiefe und vertraute Stimme riss mich aus meinen Gedanken. Er meinte, nichts lieber als das. Und bevor ich nochmals einatmen konnte, küsste er mich wieder. Erneut schloss ich die Augen und genoss das atemberaubende Gefühl seiner Lippen auf meinen. Seine warmen, weichen Lippen, die so wahnsinnig talentiert darin waren, mich völlig um den Verstand zu bringen. Die Welt schrumpfte und schrumpfte, bis sie nur noch aus Ty und mir bestand. Ich nahm ihn mit jeder Faser meines Körpers war. Es gab nichts anderes mehr als ihn. Ich liess mich von dem verlockenden Sog mitreissen. Und ich fühlte mich unbeschreiblich glücklich. Als sein Kuss dann leidenschaftlich wurde, konnte ich nicht einfach still dasitzen und es geniessen. Ich begann, den Kuss zu erwidern. Erst zaghaft, dann mit einer immer grösser werdenden Sicherheit küsste ich Ty zurück. Und es war das Beste, das ich vermutlich in diesem Leben tat. Noch nie hatte jemand solche Gefühle in mir hervorrufen können wie er. Noch nie hatte ich mich glücklicher gefühlt als in diesen Minuten. Und noch nie hatte ich gespürt, dass jemand anderes die gleichen Gefühle für mich hegte wie ich für ihn. Das war bei Ty und mir der Fall. In diesem Moment wurde mir klar, dass all seine Worte absolut ernst gemeint waren. Natürlich hatte ich ihm geglaubt, als er sie ausgesprochen hatte. Doch erst in diesem Augenblick wusste ich mit absoluter Gewissheit, dass er es ernst meinte. Dass er es ernst mit mir meinte. Und das Glücksgefühl, das mich bei dieser Erkenntnis überkam, war noch einmal so überwältigend, dass ich alles vergass. Sogar das Atmen. Ich konzentrierte mich ganz auf unseren Kuss - unseren ersten richtigen Kuss -, bis meine Kehle sich auf einmal wieder eng anfühlte. Obwohl ich nichts mehr wollte, als Ty weiterhin zu küssen, musste ich mich von ihm lösen. Bestimmt wollte er auch nicht, dass ich erstickte. Unsere Lippen lösten sich voneinander, und Luft drang in meine Lungen. Schwer atmend schlug ich die Augen auf und begegnete Tys Blick. In seinen Augen entdeckte ich die Gefühle, die meine eigene Innenwelt widerspiegelten. Ich schenkte Ty noch ein Lächeln, während ich versuchte, wieder normaler zu atmen. Doch bei Tys Anblick fiel mir das schwer. Am liebsten hätte ich mich gleich nochmals zu ihm herübergebeugt und ihn wieder geküsst, aber ich war immer noch total ausser Atem. Mit einem Mal hatte ich das Bedürfnis, Ty dringend etwas zu gestehen. Ich blickte ihm in die Augen und lächelte noch immer. Ich strahlte förmlich - von innen wie von aussen. "Ich glaube, ich war noch nie so glücklich, wie ich es jetzt mit dir bin", flüsterte ich. Und in diesem Moment wusste ich, dass es nicht falsch sein konnte, mich für Ty und gegen die Vernunft entschieden zu haben.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Sa 07 März 2015, 17:02

Ty
Ich musste schmunzeln. Das ich sie dazu bringen konnte das Atmen zu vergessen war unglaublich, nie hätte ich auch nur in Erwägung gezogen das zu können...zu Absurd war die Vorstellung gewesen. Ich konnte nicht in Worte fassen wie ich mich fühlte, wie glücklich ich war...Worte waren für das hier viel zu unbedeutend und klein. Das was zwischen mir und Wendy war ging über das hinaus was man beschreiben konnte... Sie gestand mir das sie glaubte noch nie so glücklich gewesen zu sein, wie jetzt mit mir. Mein Herz setzte einen Schlag aus, nie im Leben hätte ich gelaubt das je von ihr zu hören...aber mir ging es nicht anders. "Kannst du Gedanken lesen´?", flüsterte ich grinsend. Es konnte gar nicht falsch sein das wir uns für einander entschieden hatten....es fühlte sich zu gut, zu richtig an als hätte es das sein können. Noch nie hatte ich für Jemanden so stark gefühlt...Geschwisterliebe war damit nicht zu vergleichen...das zwischen uns beiden war weit aus mehr... Oh Gott..ich wiederholte mich schon in meinen eigenen Gedanken da es sich einfach nicht in Worte fassen ließ.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 14:57

Juno
Ich war inzwischen am Kofferraum meines Wagens angekommen. Dieser war nicht der allergrößte - ich hatte ja schließlich keinen Van oder Kombi - und somit hatte ich ihn schnell sauber gemacht. Ich schloss die Kofferraumklappe wieder und steckte den Staubsauger aus. Anschließend wickelte ich das Kabel auf und warf einen Blick auf die Uhr auf meinem Handy. Meine Eltern waren noch immer nicht da. Aber das wunderte mich nicht. Schließlich waren es nur zehn Minuten über ihrer normalen Zeit. Das hatte man schnell, wenn man im Stau stand oder sonst etwas. Aber Ty war noch nicht da. Das bereitete mir eher Sorgen. Natürlich interessierte es meine Eltern nicht sonderlich, wo wir waren. Sie fragten schließlich nie nach, wenn wir das Haus verließen. Trotzdem kam es vor, dass sie einen von uns fragten, wo der jeweils andere war. Es kam nämlich äußerst selten vor, dass ich zuhause war und mein Bruder nicht. Und ich hasste es, mir eine Ausrede einfallen zu lassen, wo mein Bruder sich im Moment aufhielt. Ich konnte ihnen ja schlecht sagen, dass er bei Wendy war und sie gerade über ihre Gefühle sprachen. Oder zumindest hoffte ich, dass sie das taten. Aber die Tatsache, dass mein Bruder noch nicht zuhause war und ich seit seinem letzten Anruf nichts von ihm gehört hatte, sprach dafür, dass sie wirklich miteinander redeten. Oder sie küssten sich wieder. Das konnte ich mir auch gut vorstellen. Wenn ich auch zugeben musste, dass ich es mir nicht gerne vorstellte, wenn sich jemand küsste. Ich war definitiv nicht romantisch veranlagt. Genauer genommen, war ich alles andere als romantisch. Dachte ich zumindest. Ich hätte mich jedoch noch nie in einem romantischen Moment gesehen. Ich hoffte einfach, dass Ty bald kommen würde. Mit einem letzten, prüfenden Blick in den Himmel ging ich zurück ins Haus. Ich stellte den Staubsauger zurück an seinen Platz und ging in die Küche, um mir einen Tee zu kochen. Diesen hatten wir glücklicherweise immer da. In unserer Familie trank ich am meisten Tee. Und auch ich trank ihn nur selten. Sodass eine Packung sehr lange hin reichte. Während ich wartete, bis das Wasser im Wasserkocher erhitzt war, hörte ich ein Klacken im Haustürschloss. Ich vermutete, dass es nicht Ty war. Warum, konnte ich nicht sagen. Es war einfach nur eine Vermutung, dass er nicht so schnell kommen würde.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 15:14

Wendy
Ich erkannte das Schmunzeln auf Tys Lippen. Irgendetwas schien ihn zu amüsieren, stellte ich fest. Immer, wenn er dieses Schmunzeln auf den Lippen hatte, amüsierte er sich über irgendetwas. Die Frage war nur, was. Hm. Wahrscheinlich machte er sich innerlich über mich lustig. Natürlich nicht auf eine 'böse' Art und Weise. Das sah Ty nicht ähnlich - und jetzt, wo unsere Beziehung sich so verändert hatte... Oh Gott. Ich konnte es noch immer nicht glauben. Ty, mein bester Freund, hatte mich geküsst. Mehrmals. Und jetzt... Jetzt war alles anders. Meine ganze Welt war durch diesen ersten Kuss auf den Kopf gestellt worden. Und ich wusste immer noch nicht, wie wir das mit unseren Eltern und diesem Beste Freunde-Konflikt und all das andere schaffen sollten. Aber irgendwie würden wir das schon hinkriegen. Mit Ty an meiner Seite, wusste ich, konnte ich alles schaffen. Haaach. Ich war wirklich total übergeschnappt. Oder einfach bis über beide Ohren verliebt. Oder beides. Als ich ihm gestand, noch niemals so glücklich gewesen zu sein wie jetzt mit ihm, wurde sein Schmunzeln zu einem Grinsen. Wieder haute es mich aus den Socken. Oh Gott. Er hatte dieses Grinsen schon so oft auf den Lippen gehabt, und mir war erst jetzt aufgefallen, dass ihn dieses Grinsen zu einem noch attraktiveren jungen Mann machte?! Wo hatte ich gelebt? Hinter dem Mond? Wie konnte mir das nur all die Jahre entgangen sein? Ich wusste es nicht. Ich wusste nur, dass es dieses Grinsen war, dass mein Herz jetzt dazu brachte, schneller zu schlagen. Ty riss mich aus meinen Gedanken. Er fragte flüsternd, ob ich Gedanken lesen könne. Nun musste auch ich grinsen. Ich lehnte mich etwas mehr nach vorne, so dass unsere Gesichter sich ganz nahe waren. So nahe, dass ich seinen Atem auf meinen Wangen spüren konnte. Mir wurde ganz anders. "Vielleicht", antwortete ich geheimnisvoll, bevor ich die letzte Distanz zwischen uns überwand. Unsere Lippen trafen wieder aufeinander. Meine Augen schlossen sich, ich schlang die Arme fester um Tys Hals und gab mich ganz dem Kuss hin. Oh Gott. Dieser Kuss war wie ein Feuerwerk. Wunderschön, farbenprächtig, explosiv und irgendwie... irgendwie magisch. Anders konnte ich es nicht beschreiben. Ich konzentrierte mich ganz auf den Kuss, so dass ich gar nicht merkte, wie viel Zeit verging. Irgendwann bemerkte ich, dass mein Brustkorb sich schmerzhaft zusammenzog. Nach Luft schnappend, löste ich mich von Ty. Mir war so schwindelig, dass es ein paar Momente dauerte, bis ich seine grün-braunen Augen deutlich vor mir erkennen konnte. "Puh", murmelte ich, noch immer etwas ausser Atem. "Das war... das war unglaublich", fügte ich hinzu und begann wieder zu grinsen. Ich warf einen Blick an Ty vorbei. Es dämmerte schon etwas. Es musste später Nachmittag sein. Ein Blick auf den Wecker auf dem Nachttisch bestätigte meine Einschätzung. War wirklich so viel Zeit vergangen? Das war ja nochmals unglaublicher. Bei Ty vergass ich einfach alles. Auf einmal knurrte mein Magen. "Also, ich weiss ja nicht, wie es dir geht, mein bester Freund", begann ich scherzhaft und knuffte ihn bei den letzten drei Worten leicht in die Seite. "Aber dieses ganze verbotene Zeug, das wir getan haben, macht mich furchtbar hungrig", fügte ich hinzu, wobei mein Grinsen nochmals breiter wurde. Oh ja. Küssen machte wirklich hungrig.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 15:26

Ty
Mit einem letzten "Vielleicht", war die Distanz zwischen uns weg und sie küsste mich. Ihr erwiderte ihren Kuss und zog sie eng an mich. Gott...ich würde nie genug von diesen Küssen bekommen... sie waren wie....ja...wie eine art Droge... meine Droge so zusagen... Nach einer Zeit löste sie sich von mir und atmete erstmal wieder richtig durch. Ich musste Schmunzeln. "Nichts aufs Atmen vergessen", sagte ich tadelnd. Es war etwas dämmriger geworden....es musste wohl bald Nachmittag sein... Egal, das kümmerte mich im Moment herzlich wenig. Sie sagte sie wisse nicht wie es mir ging aber sie hätten diese ganzen verbotenen Sachen hungrig gemacht, und oben drauf nannte sie mich "Bester Freund". Ich schüttelte etwas lachend denn Kopf. "Vorsicht Bambi", sagte ich. Bambi schien mir auf Grund ihrer Wunderschönen Rehaugen passend... Jo war mein Sonnenschein und Wendy nun mein Bambi..mein wunderschönes, cleveres, kleines Bambi mit diesem unbeschreiblichem Funkeln in den Augen...
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 16:01

Juno
Ich hörte Schritte, doch ich konzentrierte mich weiterhin auf den Wasserkocher. Mit einem 'klack' schaltete er sich ab und machte mir so deutlich, dass das Wasser nun kochte. Ich goss das heiße Wasser in die Tasse mit dem Teebeutel und stellte den Wasserkocher anschließend wieder zurück. "Hallo Kleine.", hörte ich die Stimme meines Vaters hinter mir. Ich drehte mich um und grinste ihn an. "Hey Dad.", begrüßte ich ihn. Sein kantiges Gesicht, an dem sein voranschreitendes Alter nicht vorbei gegangen war, war dreckig. Trotzdem strahlte seine braunen Augen mich an. "Wo sind deine Mutter und dein Bruder?", fragte er mich, während er seine dunkelblaue Kappe vom Kopf zog. Darunter kamen seine braunen Haare zum Vorschein, die inzwischen auch von grauen Streifen durchzogen wurden. So ungern ich es zugab, mein Vater wurde langsam alt. Ich zuckte mit den Schultern. "Mom arbeitet wohl noch. Oder kauft ein. Der Kühlschrank ist ziemlich leer. Und Ty ist...keine Ahnung. Er meinte, er wolle ein paar Runden fahren.", log ich. Ich hoffte, dass es meinem Vater nicht aufgefallen war. Dieser sah mich kurz skeptisch an, dann nickte er jedoch. Er sagte, er gehe ins Bad und verschwand wieder aus der Küche. Als ich wusste, dass er außer Hörweite war, atmete ich erleichtert aus. Er hatte es mir also geglaubt. Ich nahm den Teebeutel aus der Tasse und warf ihn in den Mülleimer. Anschließend ging ich mit meiner Tasse zurück ins Wohnzimmer, wo ich mich erneut auf das Sofa setzte. Ich zog die Decke über mich und schaltete wieder den Fernseher ein. Da es langsam Abend wurde, kam mit Sicherheit auch mehr im Fernsehen, was man sehen konnte. Mittags kam meistens nur Mist. Ich hörte, wie das Wasser in der Dusche angestellt wurde, dann wurde das Geräusch vom Fernseher übertönt. Während ich einen Schluck aus meiner Tasse nahm, zappte ich durch die Kanäle, bis ich an einer guten Serie hängen blieb.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 16:20

Wendy
Als ich nach dem Kuss erst einmal nach Luft schnappen musste, tauchte wieder dieses Schmunzeln auf Tys Lippen auf. Dann meinte er, ich solle das Atmen nicht vergessen. Seine Stimme klang dabei tadelnd, aber er schmunzelte noch immer. Ich sah ihn nur böse an, konnte aber diese Fassade nicht lange aufrechterhalten. Ich konnte Ty einfach nicht böse sein. Auch wenn ich jetzt wusste, was ihn so amüsierte. Tatsächlich amüsierte er sich über mich. Weil ich nämlich das Atmen vergass, wenn wir uns küssten. Darauf war ich bei seiner Aussage gekommen, in Verbindung mit diesem Schmunzeln, das er vorher schon auf den Lippen gehabt hatte. Es war beide Male das gleiche Schmunzeln gewesen. Aber was konnte ich denn dafür, wenn ich das Atmen vergass, wenn er mich küsste? Dann musste er mich eben so küssen, dass ich nebenbei weiterhin atmen konnte. Hm... Nein. Es wäre mir lieber, wenn er mich weiterhin so küsste, dass ich alles um uns herum vergass, sogar das Atmen. Nichts kam an die Gefühle heran, die ich verspürte, wenn unsere Lippen sich fanden. Noch nie hatte ich so etwas wahrgenommen - und ich wollte es auch nicht mehr missen. Nein. Von mir aus hätten wir den Rest unseres Lebens hier in meinem Zimmer, auf meinem Bett, verbringen können, wenn Ty mich nur oft genug küsste. Aber leider hatte mein Körper noch andere Bedürfnisse, und jetzt war ich hungrig. Nach meinem folgenden Kommentar schüttelte Ty den Kopf und lachte. Ich musste ebenfalls kurz kichern. Sein Lachen war einfach ansteckend. Es war schon immer der Fall gewesen, dass ich auch lachen musste, wenn Ty es tat. Ich konnte einfach nicht anders. Und jetzt erst recht nicht. Oh Gott. Sogar sein Lachen war unglaublich anziehend. Ich fühlte mich nochmals mehr zu ihm hingezogen. Irgendwann verstummte unser Lachen, doch es blieb nicht lange still im Raum. Ty ermahnte mich zur Vorsicht, dann fügte er ein 'Bambi' hinzu. Im ersten Moment konnte ich ihn nur verwirrt ansehen. 'Bambi'? Wieso kam er auf einmal darauf? Hatte er draussen etwa ein Reh gesehen? Hm. Nein, das konnte es nicht sein. In unserer Wohngegend war es eher unwahrscheinlich, dass man einem Reh über den Weg lief. Und ganz sicher nicht würde sich eines der scheuen Tiere in unseren Garten trauen. Es musste also etwas anderes sein. Wies er auf den Film von Walt Disney hin? Gab es eine ähnliche Stelle im Film, wo sich Bambi so benahm wie ich, und dann zurechtgewiesen wurde? Nein. Daran konnte ich mich nicht erinnern. Aber warum kam denn Ty auf einmal darauf, 'Bambi' zu sagen? Das machte doch keinen Sinn. Nachdenklich sah ich ihn an - bis ich es endlich, endlich begriff. Mit 'Bambi' hatte Ty mich gemeint. Er hatte mich so genannt - aus welchem Grund auch immer. Als mir einfiel, dass er seine Schwester 'Sonnenschein' nannte - und dass ich mir immer einen solchen Kosenamen von ihm für mich gewünscht hatte - fiel bei mir endgültig der Groschen. Es war sein Kosename für mich. Oh Gott. Hunderte verschiedene, allesamt wunderschöne Gefühle überwältigten mich. Meine Augen wurden grösser und grösser. Ungläubig sah ich Ty an. Ich konnte nicht fassen, dass das alles passierte. Meine Augen waren riesig, als ich jetzt ein Wort hauchte. "Bambi?" Es war eine unausgesprochene Frage. Noch immer mit demselben Blick in den Augen blickte ich zu ihm hoch.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 16:31

Ty
Erst schien sie eine weile zu überlegen was ich meinte, dabei breite sich ein Lächeln auf meinem Gesicht aus. Sie dachte weiter darüber nach, aber dann schien ihr klar zu werden was ich meinte und ihre Augen wurde immer Größer und da war es wieder, diese Funkeln das ich so liebte. Es war stärker den je da. Bambi? Hauchte sie meinen Kosenamen an sie als Frage. Ich nickte. "Ja, Bambi", sagte ich. "Meine Schwester ist mein Sonnenschein, und du bist mein wunderschönes, cleveres, kleines Bambi mit diesem unbeschreiblichem Funkeln in den wunderschönen Rehaugen", sagte ich. Es klang etwas kitschig, aber es machte mir nichts aus denn es war die Wahrheit. Ich hatte erst überlegt sie Cinderella zu nenne, aber das schien mir dann doch etwas zu unpassend. Und da mir Rehauge zu lieblos war, war mir Bambi in den Sinn gekommen. Wenn ich es mir genau überlegte hatte sie auch die zierliche Statur von Bambi...
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 17:01

Juno
Immer wieder trank ich einen Schluck aus meiner Tasse, während ich auf den Fernseher starrte. Ja, diese Serie lenkte mich wirklich etwas davon ab, dass Ty noch nicht da war. Und, dass er mit Sicherheit nicht so schnell wieder kommen würde. Offenbar musste er sich bei Wendy wohl fühlen. Außerdem waren ihre Eltern nicht zuhause, da...Nein, ich wollte diesen Gedanken nicht weiter spinnen. Es ging mich wirklich absolut nichts an, was die beiden taten. Wirklich nicht. Okay, vielleicht ein bisschen? Nur ein klein wenig? Schließlich war ich Ty's kleine Schwester...aber nein, mich ging das nichts an. Das war Privatsache. Und auch mein Bruder verdiente seine Privatsphäre. Ich hörte, dass das Wasser in der Dusche abgestellt wurde. Doch meine Mutter war noch immer nicht zu Hause. Doch sie würde bald kommen. Da war ich mir sicher. Ich hörte, dass mein Vater ins Schlafzimmer ging. Wahrscheinlich um sich anzuziehen. Manchmal war ich wirklich glücklich darüber, dass unser Haus nicht so schalldicht war, wie andere. Da hörte man, wenn jemand aus dem Bad kam und man konnte vermuten, dass man nun besser nicht nachsah. Ich wollte meinem Vater wirklich nicht nackt begegnen. Oder meinem Bruder. Oder meiner Mutter. Obwohl jeder von ihnen stets ein Handtuch umgewickelt hatte. Ich wollte es nicht. Keine Ahnung wieso. Wieder hörte ich Schritte. Doch dieses mal kamen sie die Treppe herunter und mein Vater kam ins Wohnzimmer. Er sah sich verwundert um. "Noch immer keiner da?", fragte er und konnte seine Unsicherheit nicht verbergen. Ich wusste, dass er sich Sorgen um meine Mutter machte. Das musste Liebe sein. Sich nach all den Jahren immer noch um den anderen zu sorgen. Ich schüttelte den Kopf. "Naja...nur ich. Bin ich etwa niemand?", fragte ich etwas entrüstet. Mein Vater grinste mich an und setzte sich zu mir aufs Sofa. "Natürlich nicht, kleine.", entschuldigte er sich und strich mir über die Haare. Ich mochte meinen Vater. Wiedereinmal fragte ich mich, warum mein Bruder kein so gutes Verhältnis zu unseren Eltern hatte, wie ich. Ich konnte es wirklich nicht verstehen. Lag es vielleicht wirklich daran, dass ich jünger war? Die "kleine Tochter", auf die man aufpassen musste? Ich wusste es nicht. Aber ich wusste, dass ich es wohl nie herausfinden würde.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 17:22

Wendy
Während ich darüber nachgedacht hatte, was Ty mit diesem 'Bambi' meinen könnte, hatte sich ein Lächeln auf seinem Gesicht ausgebreitet. Und je länger ich nachgrübelte, desto breiter war sein Lächeln geworden. Das hatte es für mich wesentlich schwieriger gemacht, mir weiterhin Gedanken über dieses 'Bambi' zu machen. Denn wenn Ty mich so ansah, mit diesem unglaublichen Lächeln auf den Lippen... Dann konnte ich einfach nicht mehr klar denken. Oh Gott. Es war erschreckend, wie viel Kontrolle er über meinen Körper hatte. Mit seinem Lächeln konnte er mich vom Denken abhalten. Wenn er mich küsste, vergass ich einfach alles, sogar das Atmen. Und wenn er mich mit diesem ganz besonderen Blick ansah, dann wurde mir schwindelig. Hätten wir nicht bereits auf dem Bett gesessen, hätte ich wohl nicht mehr länger stehen können. Nicht bei diesem Lächeln. Oh ja, Ty konnte wirklich so einiges mit mir anstellen, und er musste sich dabei nicht einmal besonders viel Mühe geben. Es passierte einfach. Und obwohl es wahrscheinlich alles andere als vernünftig war, wollte ich es so. Ich wollte, dass Ty solche Gefühle in mir wecken konnte. Denn jetzt, wo er es einmal getan hatte, wollte ich es immer und immer wieder erleben. Und ich wusste, es würde niemals weniger intensiv sein als jetzt, wo es erst angefangen hatte. Nein. Mit der Zeit würde es eher noch intensiver werden. Als ich dann nachfragte, nickte Ty. Er bejahte und wiederholte das 'Bambi' nochmals. Seine Schwester sei sein Sonnenschein, erklärte er, und ich sei sein wunderschönes, cleveres, kleines Bambi mit diesem unbeschreiblichen Funkeln in den wunderschönen Rehaugen. Ich konnte ihn noch immer nur ungläubig ansehen. Ich konnte nämlich nicht fassen, was ich da gerade gehört hatte. Wunderschön? Clever? Klein? Und ein Funkeln in den Rehaugen? Das sollte ich sein? Okay, das 'klein' konnte ich bestätigen. Mit meinen 1.55m Körpergrösse war ich wirklich sehr klein im Vergleich zu anderen. Deshalb überraschte es mich nicht weiter, dass Ty dieses Adjektiv für mich verwendete. Aber die anderen Adjektive? Noch nie hatte ich es in Betracht gezogen, dass mich jemand 'wunderschön' oder 'clever' nennen würde. Besonders nicht Ty. Und ich hatte grosse, braune Augen, dessen war ich mir bewusst. Aber noch niemand hatte sie mit den Augen eines Rehs verglichen. Die Erkenntnis, dass Ty einen solch schönen und niedlichen Kosenamen für mich ausgesucht hatte, überwältigte mich. Mein Herz galoppierte mittlerweile. Meine Wangen wurden heiss. Und meine Augen wurden feucht - schon wieder. Aber dieses Mal füllten sie sich mit Freudentränen. Oh Gott. Ich war wirklich reif für die Klapsmühle. "Dankeschön", hauchte ich leise und wandte den Blick dann von Ty ab. Unauffällig wischte ich mir die Tränen aus den Augen. Ich hoffte jedenfalls, dass es unauffällig genug war. Danach blickte ich Ty wieder an. "Nun, wie auch immer, das Bambi hat von den ganzen verbotenen Sachen Hunger bekommen", kam ich wieder auf unser voriges Thema zu sprechen. Ich schenkte ihm ein breites Lächeln. Ich hoffte, Ty damit ablenken zu können, so dass er mich nicht auf meine Tränen ansprach. Das war mir schon etwas peinlich. Es zeigte, wie tief meine Gefühle für ihn schon waren. Und das war mir ein bisschen unheimlich. Immerhin hatte ich ihn - bis heute - immer als meinen besten Freund betrachtet.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 17:42

Ty
Der Name schien ihr zu gefallen, ich hoffte es zumindest. Die Adjektive waren mit bedacht gewählt, klein hatte ich gewählt weil sie mit 1,55 schon etwas kleiner war als andere Mädchen...was mich aber überhaupt nicht störte... wunderschön hatte ich gewählt weil sie es war...alles an ihr war einfach...wunderschön...mir fiel gar kein anderes Wort dafür ein... Clever hatte ich ebenfalls gewählt, da es auf Tatsachen beruhte, sie war wirklich sehr Clever... wenn ich und meine Schwester etwas brauchten - ob nun Schule oder wegen irgendeinem Logik Fehler - dann kamen wir immer auf sie zurück... Sie war einfach alles in allem: Perfekt... Sie hauchte ein Dankeschön und ihre Augen wurden wieder etwas feucht.. Nanu? Ich blickte sie etwas verwirrt, aber doch lächelnd an. Oh Gott...sie schenkte mir ein wunderschönes Lächeln das mein Herz für einen Moment stoppte... Das konnte nur sie in mir auslösen... nicht mal Jo schaffte das... Sie wischte sie, vermutlich wollte sie das es etwas unauffälliger rüber kam, die Tränen weg. Offenbar gefiel ihr der Name wirklich... Sie kam wieder auf unser Vorheriges Gespräch zurück und sagte das sie hunger hätte. Ich lächelte. "Was willst du den Bambi?", fragte ich.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 19:28

Juno
Ich gähnte und legte meinen Kopf an die Schulter meines Vaters. Wenn mein Bruder nicht da war, war mein Vater mein nächster Ansprechpartner. Meine Mutter kam erst zuletzt. Warum, das konnte ich auch nicht sagen. Vielleicht lag es daran, dass der männliche Teil meiner Familie schon immer mehr auf mich aufgepasst hatte. "Dann warten wir wohl mal.", meinte mein Vater leise und sah ebenfalls auf den Fernseher. Ich nickte und trank wieder einen Schluck aus meiner Tasse. Inzwischen waren wir in Schweigen übergegangen. Ich sah keinen Sinn dahinter, meinen Vater zu fragen, wie es auf der Arbeit gewesen war. Wäre etwas spektakuläres passiert, hätte er sicher von selbst angefangen, davon zu erzählen. Ich wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, als ich das Türschloss erneut hörte. Ich war schon fast eingeschlafen. Warum war ich überhaupt so müde? Ich hatte doch ziemlich lange geschlafen? Okay, ich war ziemlich oft müde. Eigentlich meistens. Außer wenn ich Auto fuhr. Da konnte ich auch nicht einfach einschlafen. Das wäre viel zu gefährlich. Müde hob ich den Kopf und sah zur Türe. Meine Mutter. Und sie hatte Einkaufstüten in den Händen. Ein Glück! "Juno!", rief sie und ich erhob mich langsam. Sie stellte die Tüten in der Küche ab und ich wusste, was zu tun war. Wenige Sekunden später hatte sie sich aus der Küche entfernt. Ich wusste nicht, wohin sie gegangen war. Ich wusste nur, dass mein Vater noch immer im Wohnzimmer saß und ich nun den Kühlschrank einräumte. Während dieser Tätigkeit überlegte ich schon, was ich nun daraus kochen könnte. Ich entschied mich für einen schnellen Nudelauflauf. Nachdem alles eingeräumt war, machte ich mich an den Nudelauflauf. Ich hatte ihn schon oft zubereitet, daher gingen mir die verschiedenen Tätigkeiten schnell von der Hand und nur eine viertel Stunde später stand die Form im Backofen um fertig zu garen. Ich stellte einen Wecker und ging dann zurück ins Wohnzimmer. Mein Vater sah mich an, bis ich mich zu ihm gesetzt hatte. Er legte die Decke wieder um mich und reichte mir meine Tasse. Ich bedankte mich, dann starrte ich wieder auf den Fernseher. "Morgen ist Sonntag. Da schau' ich mal nach dem Boiler.", informierte mein Vater mich. Ich sah ihn dankend an. Er reparierte ihn natürlich nicht nur für mich - schließlich wollte auch er beim duschen kein kaltes Wasser haben - trotzdem freute es mich, dass ich vielleicht bald wieder warm duschen konnte.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 19:59

Wendy
Wann genau hatte ich mich eigentlich in meinen besten Freund verliebt? Ich wusste es nicht. Seit heute war es mir klar, dass ich mehr als freundschaftliche Gefühle für ihn hegte. Aber ich hatte mich doch nicht erst heute in ihn verliebt. Oder? Aber seit wann hatte ich dann solche Gefühle für ihn? Ich konnte den genauen Zeitpunkt nicht nennen. Fest stand, dass es noch nicht so lange sein konnte. Sonst hätte ich es kaum ausgehalten. Immerhin war Ty ständig in meiner Nähe. Eigentlich sah ich ihn und Jo jeden Tag. Hm. Vielleicht war es gar nicht so von einem Moment auf den anderen passiert, sondern vielmehr langsam und stetig. Ich konnte es mir nicht erklären, warum sich überhaupt etwas an meinen Gefühlen für ihn geändert hatte. Dafür gab es überhaupt keinen Grund. Ich hatte nur Glück gehabt, dass es ihm genauso ergangen war - und dass ich mich deswegen nicht total blamiert hatte. Als ich mich nun bei ihm bedankte, bemerkte ich den verwirrten Ausdruck in seinen Augen. Oh je. Er hatte die Tränen in meinen Augen doch bemerkt. Aber gleichzeitig lächelte er auch - und sprach mich zum Glück nicht auf meine heftigen Gefühle an. Ich war ihm wirklich dankbar dafür. Als ich wiederholte, dass ich Hunger hätte, lächelte er. Mein Herz raste, und das wunderbare Gefühl in meinem Bauch breitete sich in meinem ganzen Körper aus. Mir wurde schlagartig wärmer. Genau genommen war mir schon lange nicht mehr kalt gewesen, obwohl ich immer noch nur mein Top trug. Mir war nicht mehr kalt gewesen, seit Ty hier war. Nun sah er mich wieder an und fragte, was ich denn wolle. Dann nannte er mich 'Bambi'. Mein Lächeln wurde zu einem Strahlen. Oh Gott. Nie hatte ich gedacht, dass mich ein einziges Wort so aus dem Konzept bringen könnte. Aber Ty hatte es geschafft. Er hatte mir einen wunderbaren, niedlichen Kosenamen gegeben und hatte mein Herz damit zum Schmelzen gebracht. Auch der Rest von mir drohte zu schmelzen - beim Anblick von Tys wunderschönem Lächeln und seiner grün-braunen, faszinierenden Augen. Aber dann riss ich mich zusammen - zumindest soweit, wie es mir möglich war. "Hm...", begann ich und dachte einen Moment nach. Dabei legte ich den Kopf leicht schief. Mit einem Grinsen wandte ich mich wieder Ty zu. "Erst einmal einen Kuss", murmelte ich, bevor ich mich zu ihm beugte. Zum x-ten Mal an diesem Tag trafen unsere Lippen aufeinander. Doch das Gefühl, das mich dabei überkam, war immer wieder überwältigend. Ich würde es nie leid werden, Ty zu küssen. Und auch ich war schon jetzt süchtig nach seinen Lippen. Seine weichen, warmen Lippen, die so wunderbar auf meine passten. Als ich mal wieder nicht atmen konnte, musste ich mich von ihm lösen. Ich schlug die Augen wieder auf. "Jetzt bin ich noch hungriger", meinte ich und kicherte kurz. Es war albern, aber ich konnte es nicht verhindern. Als ich mich wieder beruhigte, überlegte ich einen Moment. "Ich glaube, es ist noch einiges im Kühlschrank. Wir könnten uns etwas kochen", schlug ich vor. Ich warf noch einen Blick aus dem Fenster. Es wurde immer dunkler. Aber gleichzeitig zogen dunkle Wolken auf. Ich schenkte ihnen keinerlei Beachtung, sondern wandte mich wieder Ty zu. "Ausser, du musst nach Hause. Dann kann ich auch alleine essen", fügte ich rasch hinzu. Ich wollte Ty nicht dazu bringen, länger bei mir zu bleiben, wenn er eigentlich nach Hause musste. Obwohl ich mich natürlich darüber freuen würde, wenn er länger bliebe. Allerdings hatte er eine Familie zu Hause - und ich nicht. Teddy war auch noch da, und ich war es mir gewohnt, alleine zu essen. Ich würde es überleben, wenn er jetzt nach Hause ginge. Aber gleichzeitig hoffte ich, er würde noch etwas länger bleiben.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 20:21

Ty
Ich grinste als sie sagte das sie erst mal einen Kuss haben wollte... Ich gewährte ihr denn Wunsch und küsste sie. In Zukunft wird sie das öfter bekommen als sie es sich wünschen kann... Dann meinte sie sie hätte noch was im Kühlschrank und wir könnten uns etwas Kochen, außer ich müsste nachhause. Das sie etwas im Kühlschrank hatte verschaffte ihr schon mal einen Vorteil gegenüber meinem Zuhause... Ich musste nicht nachhause, meine Eltern würden sich keine Sorgen machen. Sie kannten mich, ich kam klar. Selbst in einer Stadt wie dieser. "Nein, muss ich nicht", sagte ich lächelnd. "Lass uns etwas kochen", sagte ich und küsste sie wieder. Ich würde nie genug von ihren küssen bekommen, von ihren sinnlichen Lippen... Gott wie hatte ich sie eigentlich verdient? Ich meine ich war nie religiös, hab Fehler gemacht und dennoch hatte ich das glück ein so wundervolles Mädchen zu haben... Ich hatte wirklich wahnsinniges Glück...
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 08 März 2015, 21:01

Wendy
Ty schien nicht lange überlegen zu müssen. Entweder das, oder er wusste schon von Beginn an, wie seine Entscheidung ausfallen würde. Jedenfalls verneinte er und meinte, er müsse nicht nach Hause. Dabei lächelte er sein umwerfendes Lächeln. Oh Gott. Dieses Lächeln könnte mich dazu bringen, alles zu tun. Egal, was Ty wollte - wenn er mich so anlächelte, würde ich alles für ihn tun. So wie er alles für mich tun würde. Mein Herz klopfte schneller beim Gedanken an unser Gespräch, das wir vor nicht allzu langer Zeit geführt hatten. Im ersten Moment hatte ich geglaubt, dass es niemals funktionieren würde mit uns. Wir waren die besten Freunde. Unsere Eltern konnten einander und die Kinder der anderen Familie nicht ausstehen. Aber obwohl alles dagegen sprach, waren da noch unsere Gefühle füreinander, und die stellten einfach alles andere in den Schatten. Ich erwiderte Tys Lächeln. Ein paar Sekunden später schlug er vor, dass wir etwas kochen sollten. Mein Lächeln wurde breiter. Ich wollte ihm gerade antworten, als er sich vorbeugte und mich küsste. Hoppla. Da konnte jemand wohl nicht genug bekommen... Aber was sagte ich denn da? Mir ging es ganz genauso. Ich hatte die Augen schon geschlossen, bevor unsere Lippen aufeinandergetroffen waren. Und wie jedes Mal zuvor überwältigte mich auch dieser Kuss. Ich konnte es nicht oft genug wiederholen: Mir wurde ganz anders, wenn Ty und ich uns küssten. Aber im positiven Sinn. Oh ja. Definitiv im positiven Sinn. Mein Herz pochte laut, in meinem Bauch kribbelte es wild und mir wurde noch wärmer, als mir sowieso schon war. Ich schlang die Arme fester um Ty und drückte mich leicht an ihn, während wir uns küssten. Irgendwann bekam ich wieder keine Luft, und ich musste mich von ihm lösen. Atemlos sah ich ihn an, musterte seine wunderschönen, grün-braunen Augen. Oh Gott. Ich konnte immer noch nicht glauben, was mein bester Freund und ich da taten. Okay, jetzt war vermutlich nicht mehr mein bester Freund. Jetzt war er... Keine Ahnung, wer er jetzt genau war. Aber ich schätzte, er würde wohl immer mein bester Freund bleiben. Oder eben noch mehr als das... Ich schenkte Ty noch ein Lächeln, bevor ich mich zu ihm herüberbeugte und ihn sanft küsste. Ich konnte einfach nicht widerstehen. Gegen solche Gefühle war ich machtlos. Nach einer Weile zog ich mich wieder zurück - sonst würde das mit dem Kochen nie etwas werden. "Okay, dann lass' uns etwas kochen", kam ich schliesslich zum Thema zurück. "Aber dafür müssen wir erst einmal irgendwie in die Küche kommen...", fügte ich hinzu. Bevor ich in Versuchung kommen konnte, Ty erneut zu küssen, löste ich mich aus seinen Armen - auch wenn es mir sehr schwerfiel. Ich rutschte zum Rand des Bettes und liess meine Füsse herunterbaumeln, bis sie auf dem Boden aufkamen. Langsam stand ich auf. Obwohl ich mich nur sehr behutsam aufrichtete, wurde mir schwindelig. Mühsam blieb ich auf meinen Beinen stehen, bis der Schwindel nach einer Weile abklang. Ich drehte mich zu Ty um und lächelte ihn schüchtern an. "Vielleicht... Vielleicht könntest du mir nochmals helfen? Aber nur, wenn es dir nichts ausmacht", bat ich ihn. Stehen konnte ich, aber gehen würde mir schwerfallen, wusste ich. Ganz zu Schweigen von Treppensteigen. Es wäre viel einfacher, wenn Ty mich tragen würde. Und... Und romantischer. Oh Gott. Wenn ich daran dachte, wie ich mich vorher gefühlt hatte, als Ty mich hochgehoben hatte. So sicher, so geborgen, so beschützt... Ich würde das gerne nochmals erleben. Am besten immer und immer wieder. Es war dasselbe wie bei unseren Küssen... Davon - und allgemein von Ty - konnte ich einfach nicht genug bekommen.
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