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 PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin

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BeitragThema: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Mo 09 Feb 2015, 21:46

So, hier ist der Ordner für unser RPG - wuhu Very Happy

Story

Michigan im Jahr 2015. Noch immer hat Detroit hart damit zu kämpfen, den starken Bevölkerungsschwund, die hohe Kriminalitätsrate und die Schuldenberge, die seit Ende der 1960er Jahren stark angewachsen waren, zu reduzieren. Trotzdem gibt es Einwohner, die ihrem Heimatort seit Jahren treu bleiben. Dazu zählen die Familien Mason und Shepherd. Beide wohnhaft in zwei verschiedenen Vororten der Stadt. Während Familie Mason um ihre Existenz bangt und hart dafür arbeitet, ihr Haus und auch das Viertel wieder voran zu treiben, führt Familie Shepherd ein Leben im Luxus. Sie brauchen sich keine Sorgen um Geld oder Ähnliches zu machen.
Jo und Ty sind Geschwister und gehen auf die gleiche Schule wie Wendy. Keiner kennt die Lebensverhältnisse der anderen. Sie sind Freunde, was sollte sie diese Sache auch interessieren? Die einzigen Themen, die sie fesseln, sind zum einen die Frage, warum ihre Eltern sich nicht leiden können, und das anstehende illegale Autorennen um X. Ein großer Preis ist zu gewinnen, und das Wichtigste: Publicity für ihre Heimatstadt. Denn früher oder später erfährt die Presse davon...

Doch als wäre das nicht alles Stress genug, müssen die jungen Erwachsenen auch noch mit Autopannen, Streitigkeiten zwischen ihren Eltern, unfairen Teilnehmern und ihren Gefühlen zueinander klar kommen. Können sie das alles schaffen? Und vor allem: Sind sie bereit, alles zu riskieren?


***

Charakter

Name:
Spitzname:
Alter:
Geburtstag:
Haare:
Augen:
Grösse:
Statur:

Stärken:
Schwächen:

Familie:
Freunde:
Auto:
Hobbys:

Charakter:

Besonderes:

Bild:


Zuletzt von Admin am Di 17 März 2015, 19:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Mi 11 Feb 2015, 22:08

Charakter

Name: Gwendolyn Elisabeth Shepherd
Spitzname: Wendy
Alter: 18 Jahre
Geburtstag: 22. Juni
Haare: hellbraun mit einigen goldenen Strähnen, lang, leicht gelockt
Augen: rehbraun, gross
Grösse: 1.55m, also sehr klein
Statur: schlank, fast schon zierlich

Stärken:
+ Wendy ist immer für ihre Freunde und Familie da. Auf sie kann man sich wirklich verlassen, in allen Lebenssituationen. Niemals würde sie ihre Liebsten im Stich lassen, und sie würde alles tun, damit es ihnen gut geht.
+ Obwohl ihre Familie sehr reich ist, lässt sich Wendy das nicht anmerken. Sie ist wahnsinnig bodenständig. Das einzig wirklich Wertvolle, das sie besitzt, ist ihr Auto. Ansonsten hält sie sich sehr zurück mit Luxusgütern - und spendet ihr Taschengeld lieber an gemeinnützige Organisationen.
+ Wendy ist eine gute Zuhörerin und Beobachterin. Im Laufe ihres Lebens hat sie gelernt, Menschen nicht gleich beim ersten Blick zu verurteilen, sondern sich mit diesem Urteil Zeit zu lassen. Und meistens stimmt ihre erste Einschätzung eines Menschen mit seinem tatsächlichen Charakter überein. Sie hat eine gute Menschenkenntnis.
Schwächen:
- Obwohl sie so für andere Menschen da ist, frisst Wendy ihre Sorgen lieber in sich hinein, anstatt sie mit anderen zu teilen. Sie möchte ihre Freunde und Familie nicht damit belasten oder gar belästigen. Nur kommt sie manchmal mit ihren Sorgen allein nicht zurecht und erkennt das viel zu spät...
- Man könnte meinen, Wendy hat alles, was sie sich wünscht - bei dem Reichtum ihrer Familie. Aber das ist nicht so. Wenn ihre Eltern mal wieder auf Geschäftsreise oder sonst irgendwo sind, fühlt sich Wendy oft sehr einsam. Sie wünscht sich, dass ihre Eltern sich mehr Zeit für sie nehmen würden, aber sie weiss, dass das nie passieren wird.
- Wendy leidet an Hämatophobie - das heisst, sie kann kein Blut sehen. Egal, ob es sich um echtes Blut oder Filmblut handelt: Wenn sie Blut sieht - und es kann auch nur ein Tropfen sein -, wird ihr schlecht, und es kommt auch oft vor, dass sie dann ohnmächtig wird.

Familie: Ihre Eltern Douglas und Mary Shepherd sind reiche Unternehmer - und fast nie zu Hause. Geschwister hat sie keine. Früher hat oft eine Nanny auf sie aufgepasst, aber mittlerweile ist nicht einmal die mehr da, und Wendy ist oft alleine mit dem Yorkshire Terrier-Mischling Teddy.
Freunde: Ihre besten Freunde sind Juno und Ty. Mit ihnen verbringt sie einen Grossteil ihrer Freizeit. Ansonsten hat Wendy nicht viele Freunde.
Auto: Mercedes A-Klasse (keine Ahnung, welches Modell genau ^^)
Hobbys: Autos (;D), mit Teddy spazieren gehen, lesen, schreiben, fotografieren, Klavier spielen
Charakter: freundlich, offen, hilfsbereit, humorvoll, selbstironisch, bodenständig, ehrlich, treu, romantisch veranlagt, charmant, selbstlos, optimistisch, unvoreingenommen, geduldig, zärtlich, leidenschaftlich, musikalisch; etwas naiv, leicht zu beeinflussen, furchtbar ungeschickt, misstrauisch gegenüber Fremden

Besonderes: Von ihren Familien und Freunden wird sie nur 'Wendy' genannt, weil 'Gwendolyn' so lange und umständlich auszusprechen ist. Sie liebt Schokolade, süsse Kleider, romantische Filme, Sonnenuntergänge und Blumen - und träumt genau von einem solchen Date. Aber noch grösser ist ihr Traum von der wahren Liebe. Sie hofft, eines Tages ihren Traummann zu finden - und wie im Märchen mit ihm in den Sonnenuntergang zu reiten.

Bild:
Wendy // nochmals Wendy ^^

Das Bild von Teddy unterliegt meinem Copyright, die anderen Bilder gehören nicht mir. ;D


Zuletzt von Admin am So 15 Feb 2015, 15:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Fr 13 Feb 2015, 22:20

So, hab ihn doch fertig^^ Es könnte nur sein, dass sich im Laufe vielleicht Hobbys oder so ändern^^

Juno Mason

Name: Juno Mason
Spitzname: Jo
Alter: 18
Geburtstag: 13.06.1997
Haare: blond, kurz, glatt und leichte Stufen
Augen: grau-blau, mittelgroß
Größe: 1,65 m
Statur: schlank

Stärken:
+ Juno bleibt in angespannten Situationen meistens ruhig und versucht das Problem nicht mit Stress anzugehen.
+ Durch ihre temperamentvolle und spontane Art ist sie bei Aufgaben, die sie auch interessieren, immer engagiert und erledigt diese zuverlässig, mit großer Sorgfalt und meist so schnell, wie es ihr nur möglich ist.
+ Man kann immer auf Jo zählen, egal in welcher Situation. Wenn jemand sie braucht, geht sie daher auch über ihre Ängste hinweg, um demjenigen zu helfen.

Schwächen:
- Jo ist ein ziemlicher Morgenmuffel. Sie braucht morgens erst mal eine Weile, bevor man sie überhaupt ansprechen darf.
- Durch ihre direkte Art bringt sie sich öfter mal in Schwierigkeiten, da nicht jeder damit einverstanden ist, was sie von sich gibt.
- Juno kann die Menschen schlecht einschätzen. Ihr fällt es nicht leicht, auf den ersten Blick etwas Gutes von einer Person zu denken. Sie tritt neuen Bekanntschaften meist kritisch gegenüber, obwohl sie im Grunde ein offener Mensch ist.

Familie: Zu Juno's Familie zählen ihr Bruder Tyler und ihre Eltern Robert und Ann. Sie hat zu allen ein gutes Verhältnis, obwohl ihre Eltern viel arbeiten um ihnen selbst und ihren Kindern das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Auch wenn sie nicht viel Geld haben.

Freunde: Juno kennt Gwendolyn zwar erst seit der Middle-School, doch in den letzten Jahren hat sie sich zu Jo's bester Freundin entwickelt. Ansonsten hat Juno, durch ihre teilweise reservierte Art, nicht viele Freunde, jedoch einige Bekanntschaften.

Auto: Pontiac Firebird, Baujahr 1968, 8-Zylinder Motor, dunkelblau (sollte es an's untere Ende der Seite springen, einfach hochscrollen ;D)

Hobbys: Autos, Filme, Sport, grillen, lesen

Charakter: offen, ehrgeizig, natürlich, humorvoll, locker, selbständig, spontan, lässt sich nicht so schnell unterkriegen, zuverlässig, emanzipiert, temperamentvoll; stur, in manchen Situationen wortkarg, gegenüber manchen Menschen kann sie ziemlich reserviert sein, sie sagt oft direkt, was sie denkt

Besonderes: Juno liebt ihre Heimat - trotz des schlechten Rufs. Die Tatsache, dass viele Menschen Detroit verlassen, belastet sie. Daher versucht sie alles menschenmögliche, um ihrer Heimat wieder auf die Sprünge zu helfen. Das illegale Autorennen sieht sie als Sprungbrett für Detroit in eine bessere Zukunft und würde den gesamten Gewinn in diverse Förderprogramme investieren.

Bild:
Juno Mason
Quelle: http://www.hairfinder.com/hairstyles11/donato-collection1.htm

Ich besitze keinerlei Rechte an dem Bild und gebe es auch nicht als mein eigenes aus.


Zuletzt von Soulweeper am So 15 Feb 2015, 16:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 14:34

Name:Tyler Mason
Spitzname:Ty
Alter:19
Geburtstag:21.März
Haare:Dunkel Braun und kurz
Augen:Grün/Braun
Grösse:1,80
Statur:Muskulös, aber nicht zu viel.

Stärken:
+Er kann gut zuhören, und eben so gute Ratschläge geben.
+Er ist sehr offen und gibt Menschen die er nicht kennt eine Chance einen guten eindruck zu machen und sie nicht gleich zu verurteilen.
+Er und seine Schwester leben zwar in eher ärmlichen Verhältnissen, jedoch versuchte er das immer zu überspielen und ist immer fröhlich.
Schwächen:
-Obwohl er äußerlich immer fröhlich drauf ist, hat er im inneren doch immer Sorgen...egal welcher Art.
-Ab und an ist er wenn es um seine Schwester, und manchmal auch um Wendy, geht etwas zu fürsorglich.
-In der Schule ist er eine totale niete, und kommt gerade noch so immer durch.

Familie:Er hat eine Schwester und mit der lebt er bei seinen Elter X und Y zusammen.
Freunde:Seine Beste Freundin ist Wendy, und außer ihr hat er eigentlich nur seine Schwester. Denn wenn er auch offen ist, so hat er doch lieber nur seine engsten Freunde um sich als einen Haufen der ihm egal ist.

Auto: Roter Ford Mustang/
Spoiler:
 
Hobbys: Er schraubt wahnsinnig gern an seinem Auto rum und fährt mit diesem auch für sein Leben gerne Rennen. Ansonsten Zeichnet er gerne und trifft sich ebenso gerne mit seiner Besten Freundin.

Charakter:Fürsorglich, offen, Nett, fröhlich, selten auch eher zurückhaltend und in sich gekehrt, kreativ und wie jeder andere Junge hat auch er seine Romantische Seite.

Besonderes:Er wird oft, der Schnelligkeit wegen, einfach nur Ty genannt. Er liebt Horrorfilme und Zock auch ganz gerne mal, insgeheim will auch er seine grosse Liebe finden aber das behält er eher für sich.

Bild:
Spoiler:
 

(Sollte etwas nicht passen, dann schreibt es mir bitte ^^)


Zuletzt von Delilah am So 15 Feb 2015, 15:59 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 15:35

Super, alle zusammen Very Happy

Mir ist nur aufgefallen, dass sowohl Juno als auch Tyler 18 sind. Was eigentlich nicht möglich ist, sonst müssten sie Zwillinge sein...und das sind sie ja offensichtlich nicht ;P
Daher müsste Tyler entweder 1 Jahr älter sein oder mich mach' Juno 1 Jahr jünger (wäre für mich kein Problem, wie es dir lieber ist Wink)
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 15:48

Bin auch froh, dass wir jetzt alle Steckis zusammen haben - dann können wir eigentlich anfangen, oder? Wer möchte den ersten Beitrag schreiben? ;D

Und das mit dem Alter könnt ihr ja noch besprechen, ist ja nicht etwas, das uns vom Schreiben abhalten würde, nicht? Smile
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 15:58

Ah ja richtig ups ^^ Ich mach ihn ein Jahr älter ^^

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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 16:03

Okay^^
Und wer den ersten Beitrag schreibt, ist mir egal. Okay, ich fange ungern an :'D
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 16:04

Ich fang eigentlich auch ungerne an ^^ Sorry
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 16:06

Okay, dann werde ich das tun ;D könnte aber einen Moment dauern, da ich noch in Soulweepers und meinem PRS antworten möchte ;P
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 16:22

Super Very Happy
Achja, und um die Sache mit der Reihenfolge zu klären: Delilah, willst du nach Admin schreiben? ;P
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 16:28

Ja okay ^^
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 16:54

Soo, wir beginnen Very Happy

Start

Wendy
Sonnenstrahlen kitzelten meine Nase und weckten mich. Verschlafen reckte und streckte ich mich und versuchte gar nicht erst, mein Gähnen zu unterdrücken. Obwohl ich lange geschlafen hatte, war ich immer noch ziemlich müde. Hm. Aber ewig im Bett herumliegen konnte ich auch nicht. Ich hörte das Tappen von Pfoten auf dem Laminat, dann sprang auch schon ein braun-graues Knäuel auf mein Bett. "Guten Morgen, Teddy", murmelte ich, während der Yorkshire-Terrier-Mischling auf mich zutapste und es sich neben mir bequem machte. Ich streichelte ihn und beschloss, dass ein paar Minuten länger im Bett auch nicht schaden könnten. Zumal heute Samstag war. Während ich den kleinen Hund verwöhnte, der mich seit Jahren durchs Leben begleitete, grübelte ich darüber nach, was ich heute vorhatte. Am Morgen wollte ich mit Teddy einen ausgiebigen Spaziergang machen, danach sollte ich Hausaufgaben machen und auf die paar Prüfungen nächste Woche lernen. Zwar standen die Ferien schon bald vor der Tür, aber die Lehrer wollten davor unbedingt noch ein paar Arbeiten reinquetschen. Ich seufzte leise. Warum immer alle Lehrer gleichzeitig Prüfungen machen wollten, ging mir nicht auf. Vielleicht sprachen sie sich sogar um, um uns Schüler noch mehr zu nerven. Bei ein paar Lehrern konnte ich mir das durchaus vorstellen. Hm. Aber ich würde mich nicht den ganzen Tag mit Schulkram beschäftigen. Am Nachmittag wollte ich mich mit meinen beiden besten Freunden Jo und Ty in einem Café in der Innenstadt treffen. Die beiden waren Geschwister und gingen auf die gleiche Schule wie ich. Und nicht nur das - sie waren total angefressen von Autos, genau wie ich. Ausserdem hatten wir einen ähnlichen Sinn für Humor und verstanden uns blendend. Ich war total froh, die beiden zu haben - auch wenn meine Eltern etwas gegen unsere Freundschaft hatten. Bis heute hatte ich nicht herausgefunden, was es genau war, dass Mum und Dad so an Jo und Ty störte. Vor etwa zwei Jahren hatte ich ihnen von meinen Freunden erzählt, woraufhin sie sich nur angesehen und missbilligend den Kopf geschüttelt hatten. Mein Dad war sogar so weit gegangen, mir den Kontakt mit Jo und Ty zu verbieten. Seit diesem Zeitpunkt traf ich die beiden immer heimlich, was auch ohne Probleme möglich war, weil meine Eltern fast nie zu Hause waren - und sich auch sonst nicht sonderlich für mein Leben interessierten. Die meiste Zeit war ich alleine zu Hause, abgesehen von Teddy - so auch heute. Oft genoss ich diese Freiheit, aber manchmal wünschte ich mir eine richtige Familie. Eine, bei der man sich wohlfühlte, der man alles erzählte und die für einen da war, wenn man sie brauchte. So eine Familie hatte ich nicht - noch nie gehabt. Wiederum seufzte ich leise. Genug Trübsal geblasen. Jetzt galt es erst einmal, diesen Samstag zu geniessen. Ich gähnte nochmals herzhaft, bevor ich aufstand und in die Küche heruntertapste, dicht gefolgt von Teddy. Ich gab dem Kleinen sein Futter, und während er sich darüber hermachte, ging ich die Treppe wieder nach oben. Im Badezimmer, das an mein Schlafzimmer angrenzte, duschte ich und wusch mir die Haare. Ich hatte es mir angewöhnt, unter der Dusche zu singen. Es störte ja keinen - wenn niemand da war, ausser dem Hund. Nach dem Duschen zog ich mich an und flocht meine nassen Haare zu einem französischen Zopf. Danach ging ich in die Küche, um zu frühstücken, wobei Teddy mir Gesellschaft leistete. Ich schaltete das Radio an, um zumindest eine andere menschliche Stimme zu hören als meine eigene. Manchmal war es schon schlimm, so einsam zu sein.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 17:12

Ty
Ich wurde unsanft von denn Sonnenstrahlen geweckt die durch mein Fenster fielen. Ich seufzte genervt und streckte mich gähnend. Welcher Tag war heute? Oh richtig, Samstag... Ich setzte mich auf und rieb mir verschlafen die Augen, ehe ich aufstand und ins Bad ging. Ich zog mich aus uns stellte mich unter die Dusche, ich betete zu Gott das es warm Wasser gab. Tja..meine Gebete wurden nicht erhört.... Als die ersten, eiskalten, Tropfen auf meinen Köper trafen fröstelte ich etwas, gewöhnte mich aber ziemlich schnell an die Kälte. Jo und ich wollten uns heute mit Wendy treffen... Bei dem Gedanken breitete sich ein flüchtiges lächeln auf meinem Gesicht aus. Es gab nichts schöneres als mit meiner Besten Freundin und meiner Schwester zusammen zu sein. Was meine Eltern gegen sie hatten wusste ich auch nicht so recht, ich meine es konnte ihnen doch egal sein wer ihre Eltern waren, Sie zählte doch. Das wir uns immer Geheim treffen mussten war zwar kein sonderlich großes Problem, war aber dennoch etwas..naja..nevig...mehr oder weniger. Ich seufzte wider und duschte zu ende, ehe ich das Wasser abdrehte und aus der Dusche stieg. Ich trocknete mich ab und zog mich wieder an, danach ging ich in die Küche. Meine Mutter saß bereits am Esstisch und trank ihren Kaffee, so wie jeden Morgen. Diese Morgendliche Routine wirkte beruhigend auf mich, dennoch war ich etwas angespannt. "Morgen", sagte ich und versuchte einen nicht ganz so eisigen unterton in meine Stimme zu legen. Wo war Vater? Für gewöhnlich war er um diese Zeit, und vor allem Samstags, ebenfalls im Esszimmer und las Zeitung. "Morgen", sagte auch meine Mutter und lächelte mich an. Schon seltsam...ich konnte selbst nicht ganz zu ordnen welches Verhältnis zwischen mir und meiner Mutter herrschte. Ich ging in die Küche und machte mir ebenfalls eine Tasse Kaffee, eigentlich war ich nicht so der Kaffee freund aber ab und an ging es nun mal nicht ohne.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 17:24

Juno
Durch die dünnen Wände unseres Hauses hatte ich Schritte wahrgenommen. Ich murrte etwas undeutliches, ehe ich mich auf den Bauch drehte und mir meine Bettdecke über den Kopf zog. Es war Samstag! Ich wollte schlafen! Wenn ich wollte, könnte ich bis zum Nachmittag schlafen. Doch die Möglichkeit hatte ich nie. Unser Haus war einfach zu hellhörig. Als ich kurz darauf die Dusche hörte, gab ich meinen Versuch, wieder einzuschlafen, endgültig auf. Das wurde heute nichts mehr. Ich drehte mich wieder auf den Rücken, schlug die Decke zurück und stöhnte in meine Hände, die ich mir auf das Gesicht gelegt hatte. Ich wollte nicht aufstehen. Ich wollte in meinem warmen Bett liegen bleiben. Außerhalb war es viel zu kalt. Ich hasste diese Jahreszeit. Ich hasste den Winter. Egal, wie schön die Landschaft aussah, es war viel zu kalt. Trotzdem richtete ich mich auf. Im Gegensatz zu meinem Bruder hatte ich schon vergessen, dass wir uns heute mit Gwendolyn treffen wollten. Meine beste Freundin. Glücklicherweise fragten unsere Eltern nie nach, wo wir hin gingen. Sie hatten irgendetwas gegen Gwen und ihre Eltern hatten etwas gegen mich und Tyler. Ich wusste nicht was, aber ich kam damit klar. Es war schließlich keine Schwierigkeit. Als ich erneut Schritte hörte, wusste ich, dass das Bad frei war. Ich zog mir irgendwelche Klamotten aus meinem Schrank, tapste schnell ins Bad und stellte mich in die Dusche. An den Wassertropfen, die noch auf dem Boden waren, wusste ich, dass es auch heute kein warmes Wasser gab. Dann würde ich wenigstens schneller wach werden. Ich drehte den Hahn auf, duschte schnell und schlüpfte anschließend in eine ausgewaschene Jeans und einen dicken, schwarzen Kapuzenpullover. Außerdem hatte ich mir dicke Wollsocken angezogen. Ich rubbelte mir meine kurzen, blonden Haare trocken. Vor allem im Winter war ich froh, mich für einen solchen Schnitt entschieden zu haben. Lange Haare brauchten viel zu lange um trocken zu werden. Ich hatte mir die Zähne geputzt und anschließend das Bad verlassen. Wahrscheinlich war meine Familie schon wach. Ich durchquerte den Flur und betrat die Küche, wo ich meine Mutter und meinen Bruder vorfand. "Guten Morgen zusammen", begrüßte ich meine beiden Familienmitglieder. Ich lies meinen Blick umher wandern. Kaffee! Ich entdeckte die Kaffeemaschine, in der gerade noch genug für eine Tasse drin war. Ich nahm eine Tasse aus dem Schrank, schenkte mir den Kaffee ein und lehnte mich gegen die Küchentheke.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 19:40

Wendy
Im Radio spielten sie einen aktuellen Song aus den Charts, während ich eine Scheibe Toast mit Butter und Marmelade bestrich. Als ich damit fertig war, biss ich hinein. Dazu ass ich eine Schale Müsli mit Milch und trank eine Tasse heisse Schokolade. Gewöhnlich bestand mein Frühstück aus diesen 'Gerichten', weil man dafür nicht viel im Haus brauchte. Ich hatte nicht viel Zeit, unter der Woche einzukaufen, deshalb kam meistens der Lieferdienst. Aber auch ansonsten befand sich nicht sonderlich viel im Kühlschrank, wenn ich wieder einmal alleine zu Hause war. Ich sah nicht ein, wieso ich für mich alleine aufwendige Menüs zubereiten sollte. Natürlich hätte ich meine Eltern um eine Köchin bitten können, die sie ohne Probleme bezahlen konnten, aber die hätte sich hier schnell gelangweilt, und das wollte ich ihr nicht antun. Mir selbst erging es schon genug schlimm, so, wie es war. Ich kochte mir jeweils nur etwas Einfaches und Schnelles, weil ich es nicht mochte, alleine zu essen, oder ich liess mir einfach etwas liefern, auch wenn meine Eltern das nicht gerne gesehen hätten. Aber das war mir egal. Sie waren nicht hier und bekamen auch sonst nichts davon mit, was ich mit dem Geld machte, das mir zur Verfügung stand. Meine Kreditkarte wurde weder von meiner Mutter noch von meinem Vater kontrolliert, und sie hatte ein unbegrenztes Limit. Nicht, dass ich viel Geld ausgegeben hätte. Ich lebte sehr sparsam, gönnte mir nur selten etwas, und ich kaufte auch keine teuren Klamotten, Esswaren und Co. So landete auch öfters eine Tiefkühlpizza auf meinem Teller - was meine Eltern garantiert nicht mochten. Aber wie gesagt, waren sie fast nie da, und wenn ich es mir so recht überlegte, war das auch gut so. Ich hatte mittlerweile begriffen, dass meine Eltern niemals die Eltern sein würden, die ich mir eigentlich wünschte. Sie kamen nicht extra nach Hause, um meinen Geburtstag mit mir zu feiern, würden nicht auf der Feier sein, wenn ich meinen Abschluss machte, und wenn möglich wären sie nicht einmal bei meiner Hochzeit dabei. Ich seufzte tief, woraufhin Teddy mich treuherzig mit seinen grossen, braunen Augen anschaute. "Ach, Kleiner, du bist der Einzige, der wirklich immer für mich da ist", murmelte ich und streichelte ihn. Er schmiegte seinen Kopf in meine Hand und schloss die Augen halb. "Schade, dass du nicht sprechen kannst", fügte ich hinzu. Nachdem ich mein Frühstück beendet hatte, zog ich kurz mein Handy hervor und kontrollierte, ob ich eine neue Nachricht bekommen hatte. Hatte ich nicht. Meine Eltern schrieben nicht einmal regelmässig, um sich nach mir zu erkundigen. Wenn ich Glück hatte, meldeten sie sich alle paar Tage einmal. Beim Gedanken daran, wie einsam ich hier war, kamen mir beinahe die Tränen. Ich sehnte mich so sehr nach einer richtigen Familie! Ich schluckte die Tränen herunter, stand auf und trug mein Geschirr zum Spülbecken. Ich hätte es auch in die Geschirrspülmaschine tun können, sah aber nicht ein, wieso ich so viel Strom und Wasser für mich alleine verschwenden sollte. Also wusch ich von Hand ab. Als ich damit fertig war, schlüpfte ich in meine Winterjacke, warme Stiefel, Handschuhe, Schal und Mütze. Ich steckte noch mein Handy in die Hosentasche, dann verliess ich mit Teddy das Haus und schloss die Tür hinter mir.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 19:54

Ty
Ein kleines Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. "Morgen Sonnenschein", sagte ich zu meiner kleinen Schwester. Wenn ich ehrlich war dann passte der Spitzname Sonnenschein perfekt zu ihr. Sie war Diejenige die mir immer ein Lächeln aufs Gesicht zauber konnte, egal wie mies ich drauf war. "Morgen", sagte auch meine Mutter lächelnd zu Jo. Das lächeln verschwand wieder aus meinem Gesicht, während ich einen Schluck von meinem Kaffee nahm. Eigentlich war ich nicht so ein mies gelaunter Mensch, aber in gegenwart meiner Mutter, und oft auch in der meines Vater, war ich meist kalt und distanziert. Ich bin mir nicht sicher woran das liegt, aber es war nun mal so. Ich kann denn beiden aber auch wirklich nicht die Schuld für unsere Situation geben...auch wenn ich es oft versuche. Aber um meiner Schwester willen versuche ich so gut es eben geht mit ihnen aus zukommen. Ich stellte meine Tasse zur Seite und öffnete denn Kühlschrank. [i]Na super...[i] Ich unterdrückte ein seufzten. Wie immer war der Kühlschrank sehr sehr sehr Rah  bestückt. Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher ob es wirklich dran liegt das wir so wenig Geld haben, oder ob meine Eltern einfach zu faul sind um dafür zu sorgen das Essen im Haus ist. Ich schloss denn Kühlschrank wieder und verzichtete auf ein Frühstück. War ja nicht das Erste Mal das ich das tat. Ich stellte mich näher zu meiner Schwester. "Lass mich raten, du hast schon wieder vergessen das wir uns heute mit Wendy treffen, oder?", fragte ich. Wieder trat mir ein kleines lächeln aufs Gesicht. Meine Schwester war wirklich durchschaubar, jedenfalls für mich. Ich blickte kurz zu meiner Mutter, diese zeigte keine Reaktion. Sie schien wohl zum Glück nichts gehört zu haben.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 20:06

Juno
Nachdem der erste Schluck schwarzen Kaffees meine Kehle hinunter gelaufen war, musste ich lächeln. Ich war morgens nicht ansprechbar, wenn ich keinen Kaffee bekam. Nach einer Weile ging es zwar, aber der Kaffee gehörte einfach zu mir. Als mein Bruder mich 'Sonnenschein' genannt hatte, sah ich ihn mit einem gespielt bösen Blick an. "Das kannst du jetzt noch nicht tun, ich hab noch nicht genug Kaffee getrunken.", ermahnte ich ihn mit einem breiten Grinsen. Doch ich liebte meinen Bruder. Er passte auf mich auf und war auch sonst für mich da, wenn ich ihn brauchte. Auch wenn ich noch nie wirklich verstanden hatte, warum er mit unseren Eltern teilweise nicht gut klar kam. Dad arbeitete den Großteil seines Lebens und auch Mom hatte nur selten frei. Daher wunderte es mich schon beinahe, dass sie nun in der Küche saß und gemütlich einen Kaffee trank. Aber wahrscheinlich hatte sie heute Spätschicht im Supermarkt. Ich beobachtete meinen Bruder dabei, wie er seine Tasse zur Seite stellte und in den Kühlschrank sah. Auch ich stellte fest, dass wirklich nicht mehr viel darin war. Ich fragte mich, ob meine Mutter ihn nach ihrer Schicht wieder etwas bestücken würde. Ty hatte die Kühlschranktüre wieder erfolglos geschlossen und stellte sich anschließend näher zu mir. Er meinte, ich solle ihn raten lassen. Ich hätte schon wieder vergessen, dass wir uns heute mit Wendy treffen würden. Da hatte er allerdings Recht. Das hatte ich vergessen. Mein Bruder kannte mich eben zu gut, um so etwas festzustellen. Ich sah entschuldigend zu ihm auf. "Äh...ja, das wäre gut möglich. Wann denn? Und wo?", erkundigte ich mich bei ihm. Ich war wirklich froh, dass ich ihn hatte. Unter anderem auch dafür, dass er mich immer wieder an irgendetwas erinnerte. Allen voran den Treffen mit Wendy. Ohne ihn hätte ich schon so einige versäumt. Ich war manchmal einfach zu vergesslich. Oder hatte mich in irgendetwas reingesteigert und die Uhrzeit aus den Augen verloren. Ja, sowas konnte mir gut passieren. Mit meinem Wagen hatte ich einfach zu viel Arbeit. Aber meinem Bruder ging es nicht anders. Wobei ich gestehen musste, dass er und Wendy doch einige Vorteile hatten. Schließlich besaß ich den ältesten Wagen aus unserer Gruppe. Aber ich liebte diese alten Autos. Außerdem war mein Pontiac in Detroit hergestellt worden. Und das war ein Punkt, der mir sehr wichtig gewesen war.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 20:49

Wendy
Auf dem Spaziergang mit Teddy konnte ich meine Sorgen für kurze Zeit vergessen. Ich liess den Hund frei laufen und beobachtete ihn dabei, wie er fröhlich herumtollte. Ein Lächeln erschien auf meinem Gesicht. Ich lächelte nicht oft, wenn ich alleine war. Aber Teddy konnte mich immer wieder zum Lächeln bringen. Manchmal machte er auch etwas so Witziges, dass ich einen regelrechten Lachanfall bekam. Auch dann konnte ich vergessen, dass ich eigentlich ganz alleine war. Schon früh in meinem Leben hatte ich relativ selbstständig sein müssen. Und seitdem ich keine Nanny mehr hatte, musste ich wirklich alles selbst machten. Zwar hatten meine Eltern betont, sie könnten sowohl eine Köchin als auch Dienstmädchen einstellen - aus irgendeinem Grund rieten sie mir von männlichen Angestellten ab. Aber ich wollte nicht, dass jemand für mich arbeiten musste, wenn ich es eigentlich auch alleine erledigen konnte. Ausserdem wollte ich den Angestellten nicht zumuten, den ganzen Tag alleine im Haus zu bleiben, wenn ich in der Schule oder sonst irgendwo war. Es reichte, wenn ich mich schon fühlte, als sei ich in einen Käfig eingesperrt. Zwar war unsere Villa wirklich riesig, schön und besass einen grossen Garten samt Swimming Pool. Trotzdem... Die vielen, leeren Räume erinnerten mich umso mehr daran, wie allein ich hier war. Oh Gott, jetzt fing ich schon wieder mit diesen Gedanken an. Ich musste endlich mal damit aufhören, bevor ich noch depressiv wurde. Nach etwa einer halben Stunde kam ich mit Teddy wieder bei unserem Anwesen an. Er stürmte zur Haustür voran, während ich ihm hinterherlief. Ich bemerkte nicht, dass ich beobachtet wurde. "Bald", flüsterte jemand und verschwand so spurlos, wie er gekommen war...
Später sass ich an meinem Schreibtisch und erledigte Hausaufgaben. Als ich soweit fertig war, lernte ich noch ein bisschen für zwei anstehende Prüfungen. Auch wenn meine Eltern Geld wie Heu hatten, konnten sie mich nicht davon freikaufen, Prüfungen zu schreiben. Ausserdem betonten sie, wie wichtig Bildung war. Wenn ich mich nicht mit Händen und Füssen geweigert hätte, hätten sie mich in ein Internat gesteckt. Zum Glück hatte ich das verhindern können. Aber meine ganze Karriere war schon geplant. Nach dem Schulabschluss würde ich studieren gehen, um anschliessend unser Familienunternehmen zu übernehmen. Ich wusste schon jetzt, dass ich das ganz sicher nicht wollte. Ich war mir nicht einmal sicher, ob ich überhaupt studieren wollte. Ich wusste nicht im Geringsten, was ich nach der Schule machen wollte. Aber um das zu planen, blieb mir auch noch ein bisschen Zeit. Nach einer Weile legte ich den Schulkram beiseite und seufzte leise. Ich zog mein Handy hervor. Immer noch keine neue Nachricht. Bis ich mich später mit Jo und Ty treffen würde, hatte ich nichts zu tun. Ich spielte ein wenig mit Teddy im Garten, aber weil es so kalt war, gingen wir bald wieder hinein. 11:32 Uhr. Um halb zwei hatte ich mich mit meinen besten Freunden im Café verabredet. Ich beschloss, eine Kleinigkeit zu Mittag zu essen. Ich durchsuchte den Kühlschrank und das Tiefkühlfach, dann nahm ich eine Lasagne heraus. Ich schob sie in den Ofen. Um mir die Zeit bis zum Essen zu vertreiben, ging ich ins Wohnzimmer, liess mich undamenhaft aufs Sofa plumpsen und griff nach dem Buch, das ich gerade las.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 21:15

Ty
Ich lachte etwas. "Ich wusste es", meinte ich und tippte sanft auf die Nase meiner kleinen Schwester. Ich nahm meine Tasse wieder in die Hand und trank einen Schluck. "Um halb zwei, in einem kleinem Café in der Innenstadt.", informierte ich sie. Ich trank denn Kaffee aus und spülte die Tasse ab. Meine Mutter stellte ihre Tasse auf dem Tisch ab und stand auf. "Ich muss los, tschüss", sagte meine Mutter lächelnd und drückte meiner Schwester einen Kuss auf ihr Haar. Bei mir machte sie das natürlich nicht, ich hatte ihr klar und deutlich zu verstehen gegeben das ich keine sieben war. Außerdem konnte ich mich mit dem Gedanken nicht anfreunden das sie mir einen Kuss aufs Haar ab...Igitt. Ich nahm ihre Tasse und stellte sie in die Spüle. "Tja, und wieder sind wir nur zu zweit", meinte ich und lächelte meiner Schwester zu. Ich wusste das sie unsere Eltern lieber mochte als ich es tat, aber dennoch denke ich manchmal daran was sie mir vielleicht verschweigt. Sie weiß natürlich das sie mir alles erzählen kann, oder zumindest hoffe ich das sie es weiß.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 21:40

Juno
Mein Bruder hatte gelacht, als ich zugegeben hatte, dass ich das Treffen mit Wendy vergessen hatte. Er meinte, er hatte es gewusst und hatte mir sanft auf die Nase getippt. Wieder sah ich ihn gespielt böse an. Er nahm einen Schluck aus seiner Tasse und ich tat es ihm gleich. Schließlich wartete ich noch immer auf eine Antwort von ihm. Er informierte mich, dass wir uns um halb zwei mit meiner besten Freundin treffen würden. Irgendwo in einem kleinen Café in der Innenstadt. Ich grinste ihn breit an. "Dankeschön. Dazu hab' ich ja dich.", bedankte ich mich bei meinem großen Bruder. Er hatte inzwischen seine Kaffeetasse geleert und sie auch kurz darauf schon abgespült. Als ich hörte, wie eine Tasse abgestellt wurde, sah ich zu meiner Mutter. Sie stand vom Esstisch auf und meinte, sie müsse los. Dabei lächelte sie uns an und drückte mir einen Kuss auf's Haar. "Tschüss Mom.", meinte ich nur und lächelte sie ebenfalls an. Meinem Bruder gab sie keinen Kuss. Das hatte sie schon lange nicht mehr getan. Ich konnte es verstehen. Wie hatte er einmal gesagt? Er war schließlich keine sieben Jahre mehr. Meine Mutter hatte den Raum verlassen und mein Bruder ihre Tasse in die Spüle gestellt. Nachher würde ich sie mit meiner abwaschen. ich konnte es nicht leiden, wenn sich irgendwo dreckiges Geschirr stapelte. Wir hatten nicht viel Geld, da brauchten wir nicht auch noch unordentlich sein. Sonst würden wir ja alle Vorurteile erfüllen. Mein Bruder meinte, wir wären nun wieder nur zu zweit und lächelte mich an. Ich setzte mich auf die Küchentheke, um etwas größer zu wirken. "Stimmt. Aber immerhin zu zweit. Mir tut Gwen Leid. Die ist ja schließlich immer allein...", gab ich gedankenverloren von mir. Wieder nahm ich einen großen Schluck aus meiner Tasse und sah anschließend auf die kleine Wanduhr, die gegenüber von mir hing. "Und was machen wir jetzt so lange, bis wir uns mit Gwen treffen?", fragte ich meinen Bruder. Das war eine weitere schlechte Angewohnheit von mir. Mir wurde verdammt schnell langweilig. "Ich meine, außer, dass ich meinen Kaffee leer trinke und die Tasse spüle.", fügte ich hinzu. Das würde nun wirklich nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Soweit ich weiß, hatte ich momentan auch nichts an meinem Auto zu schrauben. Außerdem war es dafür viel zu kalt.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 22:08

Wendy
Nach etwa fünfzehn oder zwanzig Minuten legte ich das Buch zur Seite, weil ich das Piepsen des Ofens hörte. Ich stand auf und lief in die Küche, um das Piepsen abzuschalten. Dann warf ich einen Blick durch die gläserne Ofentür. Die Lasagne sah gut aus. Also stellte ich den Ofen ab, nahm die Lasagne heraus und gab sie auf einen Teller. Ich nahm mir Besteck aus einer Schublade, füllte ein Glas mit Leitungswasser und setzte mich dann an den Küchentisch. Teddy kam in die Küche und setzte sich zu meinen Füssen auf den Boden. Ich vermutete, er hoffte, etwas abzubekommen. Er bettelte zwar nicht, aber er sah dennoch zwischendurch hoffnungsvoll zu mir hoch. Jedes Mal musste ich lächeln, wandte mich dann aber wieder meiner Lasagne zu. Sie war heiss, weshalb ich nur langsam essen konnte. Aber das machte mir nichts aus. Ich war ja viel zu früh dran. Zum Café würde ich mit dem Auto höchstens eine Viertelstunde brauchen. Was würde ich also nach dem Mittagessen machen? Da fiel mir wieder ein, dass es Samstag war, und das war gleichzeitig mein Waschtag. Ich würde also die Waschmaschine mit meinen Klamotten füllen und sie dann waschen lassen. Das würde aber auch nicht allzu lange dauern. Ich könnte noch ein wenig lesen, mit Teddy einen kleinen Spaziergang machen und vielleicht etwas Klavier spielen. Ja, das würde ich tun. Nach dem Essen stellte ich das Geschirr in das Spülbecken. Darum würde ich mich später kümmern. Wenn ich die Waschmaschine jetzt anschmiss, würde sie ihre Arbeit erledigt haben, bevor ich zum Café aufbrechen musste. Also ging ich in mein Zimmer, schnappte mir den Korb mit meiner dreckigen Wäsche und trug ihn in den Keller herunter. Auf der Treppe stolperte ich einmal fast, konnte mich aber im letzten Moment fangen. Puh, das war knapp gewesen. Es war nicht sonderlich praktisch, einen Unfall zu bauen, wenn man - abgesehen von einem Hund - alleine lebte. Wenn es blöd lief, hatte man nicht einmal das Handy dabei, um den Krankenwagen zu rufen. Ich achtete den Rest der Treppe darauf, dass ich meine Füsse auf die Stufen und nicht ins Leere setzte. Heil kam ich unten an. Ich stopfte die Wäsche in die Maschine, dann schaltete ich sie an. Den leeren Korb liess ich daneben stehen, bevor ich wieder nach oben ging. Als Nächstes stand der Abwasch auf dem Programm. Teddy hatte sich ins Wohnzimmer verzogen. Ich sah ihn von hier aus nicht, aber ich hörte, wie er mit seinem Spielzeug spielte. Ich lächelte. Immerhin konnte sich unser Hund selbst unterhalten, wenn einmal niemand Zeit für ihn hatte. Ich drehte also den Wasserhahn auf und füllte das Spülbecken damit, dann machte ich mich an den Abwasch. Als ich damit fertig war, griff ich nach einem Geschirrtuch. Ich trocknete gerade ein Messer ab, als Teddy im Wohnzimmer bellte. Ich wollte nachsehen, was los war, und vergass ganz, dass ich noch ein Messer in der Hand hielt. Ehe ich mich versah, hatte ich mir tief in die Handfläche geschnitten. Schmerz überkam mich. Ich wusste, dass ich nicht hinsehen sollte. Ich wandte den Blick ab und liess das Messer dann wieder ins Spülbecken fallen. Danach begann ich, das Geschirrtuch um meine Hand zu wickeln, aber es brachte nichts. Der Schmerz war fast überwältigend. Innerhalb einiger Sekunden hatte sich das Geschirrtuch mit Flüssigkeit vollgesogen. Mit Blut, schoss es mir durch den Kopf. Einen Augenblick lang sah ich auf meine Hand herunter. Das Tuch hatte sich rot gefärbt, und Blut tropfte zu Boden. Das war zu viel für mich. Meine Beine gaben unter mir nach, und mir wurde schwarz vor Augen. Ich sank auf den Boden und verlor das Bewusstsein.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 22:21

Bei der Bemerkung von meiner Schwester, das Wendy immer alleine war wurde meine Stimmung etwas düsterer. Klar, sie hatte ihren Hund...aber das reicht doch noch lange nicht aus...Wendy erzählt eigentlich selten wie es bei ihr zuhause so ist, aber deswegen mache ich ihr bestimmt keinen Vorwurf, Jo und ich machen ja dasselbe.Ich verwarf denn Gedanken, und meine Stimmung besserte sich wieder. Als meine kleine Schwester fragte was wir in der Zwischenzeit machen sollten zuckte ich mit den Achseln. "Keine Ahnung, Sonnenschein", sagte ich und lächelte etwas. "Auf was hast du lust? Fernsehen? Reden? Ein Brettspiel spielen?", fragte ich und grinste etwas. Ich überließ eigentlich immer ihr die Entscheidung, mir fällt es schon bei den einfachsten Fragen schwer mich zu entscheiden. Aber da ich ein Meister in Zufalls Antworten bin, antworte ich meist richtig...natürlich trifft das nur bei Ja oder Nein Fragen zu. Ich lehnte mich gegen die Küchentheke und blickte zu meiner Schwester. Irgendwann in denn letzen Monaten war sie erstaunlich schnell Erwachsen geworden. Etwas zu schnell für meinen Geschmack, irgendwie hab ich angst sie durch dieses schnelle Erwachsen werden aus den Augen zu verlieren. Mag sein dass das nur Einbildung ist, aber das ungute Gefühl das es das doch nicht ist werde ich dennoch nicht los.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   So 15 Feb 2015, 22:40

Juno
Ich trank erneut einige Schlucke meines Kaffees. Langsam wurde er kalt. Er war schon zu Anfang nicht heiß gewesen, aber ich hatte kein Problem damit. Irgendwann gewöhnte man sich daran, dass im Winter alles kalt war. Aber wie sagte man? Kalter Kaffee mache schön. Auf meine Frage hin, was wir in der Zwischenzeit machen wollten, antwortete mein Bruder mir, er hätte keine Ahnung. Dazu nannte er mich wieder 'Sonnenschein'. Das hatte er schon immer getan. Und ich hatte nie wirklich verstanden, warum er es tat. Aber ich wollte es ihm nicht verbieten. Im Gegenteil. Schon als kleines Mädchen fand ich es 'cool', dass mir mein großer Bruder so einen Spitznamen gegeben hatte. Ich beobachtete ihn und sah, wie er ein wenig lächelte. Wenn es nach mir ginge, lachte mein Bruder viel zu selten. Wobei er es öfter tat, wenn wir nicht zuhause waren. Ich hatte das Gefühl, zuhause belastete ihn irgendetwas. Aber ich war einfach froh, wenn ich ihn lachen sah. Anschließend fragte er, worauf ich Lust hätte. Ob ich fernsehen wollte, oder reden oder ob ich ein Brettspiel spielen wollte. Ich schlug ihm spielerisch gegen die Schulter. "Ein Brettspiel? Ty, ich bin keine acht Jahre mehr!", sagte ich empört. Ich war mir sicher, dass er wusste, dass ich das nur aus Spaß so sagte. Mein Bruder konnte mich wirklich immer durchschauen. Ich hatte noch keinen Tag erlebt, an dem er nicht herausgefunden hatte, dass ich irgendetwas vergessen hatte, oder etwas vorgespielt hatte. Trotzdem überlegte ich, was wir nun tun könnten. Ich hatte keine Lust, irgendetwas am Haus zu reparieren. Im Moment fiel mir auch nichts ein. Außer der Boiler im Bad, damit wir mal wieder warmes Wasser hatten. Aber dafür fehlte mir das Wissen. Das müsste mein Vater erledigen...wenn er denn mal Zeit haben sollte. Wieder trank ich einen Schluck Kaffee. "Normalerweise bin ich immer dabei, wenn es um einen Film geht. Aber ich hab' keine neuen mehr...", überlegte ich laut. Ich sah meinen Bruder an. "Und reden? Hast du mir irgendetwas zu sagen, das ich nicht weiß?", neckte ich ihn grinsend. In diesem Moment fiel mir wiedermal auf, wie selten mein Bruder mir etwas erzählte. Ich hingegen redete mir bei ihm die Seele aus dem Leib, während er einfach stumm da saß und mir zuhörte. Er brauchte auch nichts sagen. Ich war einfach froh, wenn ich mich bei ihm ausreden konnte. Aber er? Er erzählte selten von irgendwelchen Problemen. Da war er unserer Freundin Wendy wirklich ähnlich. Die fraß ihre Sorgen auch lieber in sich hinein.
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BeitragThema: Re: PRS - Will You Risk It All? - Delilah, Soulweeper und Admin   Mo 16 Feb 2015, 17:08

Wendy
Das Erste, was ich wahrnahm, als ich langsam wieder zu mir kam, war eine warme, feuchte Zunge. Ich blinzelte. Oh Gott, diese Kopfschmerzen... Ich fühlte mich, als sei ich von einem Lastwagen überfahren worden. Ich konzentrierte mich auf meine Atmung, und nach ein paar Momenten waren die Schmerzen erträglicher geworden. Dafür schmerzte ein anderer Teil meines Körpers. Meine Hand. Ich schlug die Augen auf. Sonnenlicht blendete mich, bevor meine Augen sich langsam daran gewöhnten. Ich lag auf dem Boden in der Küche, und Teddy stand vor mir und leckte an meiner unverletzten Hand. Ich streichelte ihn kurz durchs Fell, dann liess ich meine Hand zu Boden sinken und stützte mich darauf, als ich mich nun langsam aufrichtete. Schwindel überkam mich. Ich schaffte es nicht, aufzustehen. Meine verletzte Hand zog ich an meinen Körper und achtete darauf, nicht hinzusehen. Sie fühlte sich feucht an und schmerzte - blutete also noch immer. Ich liess meinen Blick durch die Küche schweifen. Das war ein Fehler. Nicht weit von mir entfernt entdeckte ich eine Lache. Sie war etwa so gross, als hätte man ein Glas ausgeleert. Aber das, was dort auf dem Boden war, war nicht etwas, das man trank. Ausser, man war ein Vampir. Es war eine Blutlache. Ehe ich mich versah, verdunkelte sich schon wieder alles vor meinen Augen, und ich sank zu Boden.
Das nächste Mal, als ich aufwachte, musste sich noch länger liegen bleiben. Ich hatte nicht nur elende Kopfschmerzen, sondern litt auch unter Schwindel, der erst nach ein paar Minuten allmählich abklang. Als mir nicht mehr ganz so übel war, richtete ich mich wieder leicht auf. Dieses Mal erinnerte ich mich aber daran, weder auf meine verletzte Hand noch auf die Blutlache am Boden zu sehen. Daneben hatte sich eine neue Blutlache gebildet. Meine Hand hatte immer noch nicht aufgehört zu bluten. Wie viel Zeit war vergangen? Ich wusste es nicht. Ich wusste nur, dass es nicht so weitergehen konnte. Ich brauchte Hilfe. Aber um Hilfe anzufordern, brauchte ich mein Handy, und das lag auf der Küchentheke. Ich unterdrückte ein Stöhnen, während ich nun langsam loskroch. Gehen war unmöglich, und nur mit einer Hand und mit wackeligen Beinen konnte ich nicht einmal aufstehen. Auf dem kurzen Weg von meiner Position bis zu der Stelle, wo mein Handy lag, musste ich zwei Mal innehalten, weil mir so schwindelig wurde. Irgendwann hatte ich es geschafft. Mühsam zog ich mich an der Theke hoch und griff schliesslich nach meinem Handy. Ich sank zum Boden zurück und lehnte mich mit dem Rücken an einen der Schränke. Ich gönnte mir eine kleine Verschnaufspause, ehe ich meine verletzte Hand sorgfältig von mir weghielt und mit der freien Hand mein Handy hielt. Ich entsperrte es und überlegte. Wen sollte ich anrufen? Den Krankenwagen sicherlich nicht. Erstens würden sie mich sicherlich ins Krankenhaus bringen - und ich hasste Krankenhäuser. Und zweitens würde ein Krankenwagen so viel Aufsehen erregen, dass ich meinen Eltern erzählen müsste, was passiert war. Das wollte ich ebenfalls vermeiden. Also entschied ich, jemand anderen anzurufen. Ich wählte die Kurzwahl 1. Es war Tys Nummer, die ich unter der '1' abgespeichert hatte, Juno unter der '2'. Ich hielt das Handy an mein Ohr und hoffte, mein bester Freund würde sich bald melden. Mir wurde schon wieder schwindelig.
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